Angeklickt Die besten Witze über NSA-Voyeure

NSA-Logo: Witze über stalkende Geheimdienst-Mitarbeiter

NSA-Logo: Witze über stalkende Geheimdienst-Mitarbeiter

Foto: PAUL J. RICHARDS/ AFP

Der Witz lag wirklich nahe. Als Anfang Juni der "Guardian" enthüllte, dass der US-Geheimdienst NSA weltweit die Internetkommunikation überwacht, scherzte ein Twitter-Nutzer über mögliche Anmachsprüche der NSA-Überwacher: "Nein, ich habe dich nicht gestalkt, ich hab nur deine Metadaten durchsucht. Das ist etwas ganz anderes."

Unter dem Schlagwort #nsapickuplines  twitterten einige Menschen nach den ersten Enthüllungen über die Überwachungsprogramme der US-Dienste böse Witze über NSA-Voyeure. Sie scherzten über NSA-Mitarbeiter, die ihren Überwachungsapparat ausnutzen, um Geliebten und Verehrten nachzustellen. Im Juni machen lakonische Einzeiler wie diese die Runde: "Hey, kann ich deine Nummer haben? Ach, egal - ich kann sie selbst herausfinden." Oder: "Bist du müde? Du tauchst nämlich den ganzen Tag lang in meinen Chat-Mitschnitten auf."

Und dann kommt Ende August heraus: So weit hergeholt ist das alles offenbar gar nicht. Laut "Wall Street Journal"  haben mehrere NSA-Mitarbeiter Menschen mit dem Überwachungsapparat der NSA gestalkt, an denen sie ein sehr persönliches Interesse hatten. "Loveint", in Anlehnung an die Abkürzung "Sigint" für Signals Intelligence, soll der Missbrauch laut "Wall Street Journal" bei der NSA verharmlosend genannt werden - als gehe es beim heimlichen Ausspähen von Menschen um Lieben und nicht um Machtmissbrauch und das gewaltsame Eindringen in das Privatleben anderer. Nach diesen Enthüllungen kamen erst recht viele neue Sprüche hinzu. Nur: Was eigentlich als Witz begann, klingt seitdem wie ein Alptraum .

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