E-Book-Markt Der Lese-Wettbewerb

Bis zu 50 Prozent für Händler, gerade mal zehn für Autoren, der Rest und hohes Risiko für die Verlage - der Markt mit gedruckten Büchern wirft für Schöpfer wenig ab. E-Books könnten das ändern, wenn Amazon, Apple und Google Wettbewerb ins Buchgeschäft bringen.
Amazon Kindle: Update verschafft bis zu sieben Tage Lesezeit

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Foto: Konrad Lischka

Beispielrechnung: Wer bekommt wie viel vom Ladenpreis?

Anteil Anteil (%) absolut (€)
Ladenpreis 100 19,90
Händlerrabatt 44,6 8,84
Gemeinkosten 12,1 2,39
Honorare 11,1 2,19
Herstellkosten 10,5 2,08
Mehrwertsteuer 7,0 1,39
Auslieferung 5,6 1,10
Werbung 5,6 1,10
Gewinn 2,8 0,55
Beispielrechnung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Beispieltitel: originalsprachliche Belletristik, Hardcover 416 Seiten, Auflage 10.000, Garantiehonorar 20.000 Euro, Autorenhonorar 10 %, Ladenpreis 19,80, Nettoladenpreis 18,414 Euro.
* Gemeinkosten sind der Anteil an den Gesamtausgaben des Verlags für die Verwaltung, die nicht direkt dem Einzeltitel zugerechnet werden können

Umsatzrenditen deutschsprachiger Belletristik-Titel

Umsatzrendite Anteil (%)
Verlust 26,3
0% bis unter 1% 17,3
1% bis unter 3% 16,8
3% bis unter 5% 16,8
5% bis unter 7% 11,7
7% bis unter 9% 5,6
9% und mehr 5,6
Quelle: Auftragsgutachten des Wirtschaftswissenschaflters Christian Homburg für den Börsenverein 2003, basierend auf einer Befragung von 65 Verlagen
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