Echtzeit-Angebote Wie Apple und Co. zu Einkaufsberatern mutieren

Das Angebot der Woche? Das Angebot der Sekunde! Web-Riesen wie Apple, Groupon und Twitter entwerfen neue Werbeformen für Händler. Per Einkaufs-iPhone oder Kurznachricht sollen sie gezielt Kunden ansprechen, die Werbeprospekte nur aus dem Briefkasten fischen, um sie wegzuwerfen.

USPTO

Früher gab es einen Aldi-, einen Real- und einen Tchibo-Tag. Einmal in der Woche landeten in Millionen deutscher Briefkästen die aktuellen Prospekte der großen Handelsketten mit Kurzzeitangeboten. Da wurden italienische oder asiatische Wochen ausgerufen und Themenwelten gebastelt, da gab es besonders günstige Notebooks, Grillgarnituren oder Staubsauger.

Diese Prospekte gibt es immer noch, auch wenn viele Händler ihre Wochenangebote auch in E-Mail-Newslettern bewerben und in Netzläden vertreiben. Nun drängen neue Akteure in das Vermittlergeschäft: Konzerne wie Apple und junge, aber reichweitenstarke Web-Unternehmen wie Twitter wollen Händlern mit neuen Werbeformen Käufer zuführen. Die Geschäftsmodelle sind unterschiedlich, die Grundvoraussetzung aber immer dieselbe: Die Web-Riesen bieten Händlern Zugang zu potentiellen Kunden, die ein gewisses Grundinteresse an den Angeboten haben.

SPIEGEL ONLINE stellt einige Anbieter vor.



© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.