Bug lässt Mark Zuckerberg sterben Facebook erklärt Tausende Nutzer für tot

Unser Beileid: Viele Facebook-Nutzer wurden am Freitagabend mit ihrem eigenen Tod konfrontiert. Bei Twitter waren sie quicklebendig.

Mark Zuckerberg
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"Wir hoffen, die Menschen, die Mark lieben, finden Trost in den Dingen, die hier geteilt werden, um an ihn zu erinnern und sein Leben zu feiern."

Das soziale Netzwerk Facebook ist am Freitagabend schlagartig sehr besinnlich geworden. Ein Systemfehler hatte offenbar viele Tausend Nutzer für kurze Augenblicke für tot erklärt und über ihren Profilen einen Gedenkbanner eingeblendet. Immerhin: Der Facebook-Balken blieb blau und wurde nicht schwarz. Doch selbst vor Facebook-Gründer Mark Zuckerberg machte der tödliche Bug nicht halt.

Offenbar trat der Fehler vor allem bei amerikanischen Profilen auf. Das Technologieblog "The Verge" ulkte, man habe Facebook zu einer Stellungnahme angefragt. Es habe aber niemand geantwortet - "wahrscheinlich, weil da alle tot sind".

Auf Twitter erfreuten sich die vermeintlich Toten derweil bester Gesundheit - und reagierten entgeistert bis belustigt auf den Fehler. "Es war schön, euch gekannt zu haben", schrieb ein User. Ein Unterstützer der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton twitterte: "Warum sagt mir Facebook, dass alle tot sind? Es war eine harte Woche, aber stellt euch doch nicht so an!"

Nun hatte es aber offenbar nicht alle Nutzer erwischt. Recht machen konnte man es den Überlebenden aber auch nicht: "Facebook sagt nicht, dass ich tot bin", beschwerte sich ein User auf Twitter. "Nach dieser Woche bin ich nicht sicher, ob ich darüber erleichtert sein soll."

hch



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