Freundesvorschläge bei Facebook "Ich kenn dich nicht, aber ich weiß, wie du heißt"

Die Mitfahrgelegenheit, einen entfernten Verwandten, einen nur ein Mal getroffenen Kunden: Manchmal macht Facebook seltsame Freundesvorschläge. Hier berichten Leser von ihren unheimlichsten Erlebnissen.


Über wohl keine Funktion wundern sich Facebook-Nutzer öfter als über die Freundesvorschläge des Netzwerks. Im September erläuterte unser Autor Jörg Breithut, wie es dazu kommen könnte, dass der ein oder andere lose Bekannte in der Rubrik "Personen, die du vielleicht kennst" auftaucht. Alle seltsamen Vorschläge lassen sich mit Facebooks offiziellen Hinweisen zur Funktion aber nicht erklären.

Am Ende des damaligen Artikels haben wir unsere Leser gebeten, uns von ungewöhnlichen Freundesvorschlägen zu berichten. Eine Auswahl der Zuschriften und Kommentare haben wir in unserer Fotostrecke zusammengefasst, wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym.

Ob die Geschichten unserer Leser genau so passiert sind - oder ob es mitunter vielleicht doch eine simple, technische Erklärung für den jeweiligen Vorschlag gibt - können wir im Nachhinein nicht prüfen. Die Geschichten zeigen, wie schwer es Facebook-Nutzern fällt, nachzuvollziehen, wie die Vorschläge des Netzwerks zustande kommen.

tsi



insgesamt 53 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
patrese993 20.10.2016
1. es fehlt die klare Verordnung
keine Klarnamen im Internet, was jeder Forenuser seit 20 Jahren weiß....
dbeck90 20.10.2016
2. Das ist Normalität
Damals war Freunde Sammeln angesagt. Auf der Disco getroffen, 10 sekunden augenkontakt und schon kommt diese Person auf FB, was die Freundschaftslisten von 400-2000 Freunde produziert. Ich denke mal, das Gleiche ist immernoch der Fall. Denn real kenne ich keine 150...
Sabin Chen 20.10.2016
3. Brr
die Beispiele sind allesamt gruselig. Wozu bemüht man sich überhaupt noch um Privatsphäre? Ich geh auch schon seit längerem aus Protest nicht mehr auf Webseiten, die meine sexuellen Vorlieben verraten würden. Das geht einfach niemanden was an..
doskey 20.10.2016
4. Keine Magie...
Hier ist keine Magie im Spiel. Es werden einfach Positionsdaten, ob jetzt aus GPS, aus dem Internetzugang oder über WLAN-Bestimmung, ausgelesen. Sobald die Bewegungsmuster übereinstimmen, geht es dann los. Meinem Fake-Facebook Account mit Fakenamen wurde auch mein Bruder als Freund vorgeschlagen. Das war auch keine Magie. Facebook hat einfach meine IP-Adresse ausgelesen. Da die von meinem Bruder bekannt war, gab es dann auch schon ein "Match" und ich bekam den entsprechenden Vorschlag. Das von dem Selbstständigen lässt sich auf die gleiche Weise erklären. Ich bin mir absolut sicher, dass er die Standortbestimmung aktiviert hatte. Wenn man absolute Sicherheit will: Handy ausschalten. Oder keine Facebook-App installieren.
puby 20.10.2016
5. Merkwürdig
Ich kenne ja die Facebook-App für Smartphones nicht, aber anzunehmen, dass Sie WLan Verbindungsdaten abfragt. Wenn man sich dann im gleichen W-Lan Netz wie jemand anderes aufhält ist es ja wahrscheinlich, dass man ihn irgendwie kennt und bekommt ihn dann als Freund vorgeschlagen. Das könnte zumindest erklären, woher Facebook die Kunden des einen Herrn und die Leute in Kanda kennt. Ebenfalls anzunehmen dass die App auf den Standort zugreift und nun ja, wenn man dann zur selben Zeit wie jemand anderes sich länger am gleichen Ort aufhält ist es ebenfalls sehr wahrscheinlich, dass man sich irgendwie kennt. Typische Gefahr unserer Smartphones und Apps mit allerlei Berechtigungen und der Laie wundert sich und schüttelt den Kopf.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.