Forderung ARD und ZDF wollen Online-Werbung

Der ARD-Vorsitzende Peter Voß verlangt eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages. Die öffentlich-rechtlichen Sender dürften zwar Gelder in ihre Online-Auftritte investieren, bekämen aber keine Chance, sie auch zu refinanzieren.

Hamburg - ARD und ZDF müssen nach Ansicht des ARD- Vorsitzenden Peter Voß in ihren Online-Auftritten Werbung betreiben dürfen. Die Einengung durch das staatsvertraglich festgelegte Werbeverbot für die öffentlich-rechtlichen Sender sei nicht länger hinzunehmen, sagte Voß in einem Interview mit der Zeitschrift "Die Woche".

Außerdem müsse generell auch nach 20 Uhr im Fernsehen geworben werden dürfen, forderte der ARD-Vorsitzende erneut. Daher müssten Spielregeln entwickelt werden, die ARD und ZDF neue Möglichkeiten einräumten, Missbrauch aber ausschlössen. "Das ist doch schöner Stoff zum Nachdenken für die Ministerpräsidenten", meinte Voß.

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