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10. Teil: Google-Adsense-Anzeigen zu kompliziert


Mit Anzeigen, die über Googles Adsense-System auf einer Webseite platziert werden, lässt sich gutes Geld verdienen. Das dachte sich auch Theresa Bradley, die ihre kommerzielle Webseite mit solchen automatischen Anzeigen bestücken wollte. Insgesamt 100 Arbeitsstunden habe es gedauert, bis der notwendige HTML-Code endlich in ihre Homepage eingebaut war. Als sie Google aufforderte, eventuelle Anzeigen von Mitbewerbern auf ihrer Seite zu blockieren, kam es dicke: Google sperrte ihren Adsense-Zugang.

AFP
Sie habe "unerlaubte Klicks" generiert, mit anderen Worten, selber auf die Werbeeinblendungen geklickt, so die Begründung. Das, so Bradley, sei auch richtig, doch habe sie damit nur kontrollieren wollen, ob die Anzeigen auch richtig funktionierten. Gegen ihre Aussperrung ging die Dame gerichtlich vor. Sie forderte von Google für die entstandenen Mühen und die angebliche Rufschädigung einen Schadensersatz in Höhe von 250.000 Dollar.

Das Gericht entschied in fast allen Punkten gegen sie, nur in einem nicht: Bradley hatte behauptet, Google habe E-Mails, die sie als Beweise in dem Prozess hätte nutzen können, aus ihrem Gmail-Account gelöscht. In dieser Sache steht eine Entscheidung noch aus.



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