Gaga-Prozesse Enttäuschter iPhone-Kunde will Apple schröpfen

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2. Teil: iPod-Akku schwächelt


Im August 2005 einigte Apple sich mit einer Reihe von iPod-Besitzern, die schwächelnde Akkus bei ihren Geräten beklagten. Ein Gericht im kalifornischen San Mateo erkannte die Vereinbarung an und erklärte sie für eine Gruppe von etwa 1,3 Millionen Besitzern eines iPods der dritten Generation für verbindlich.

AP
Hintergrund: Bereits 2003 hatten acht iPod-Besitzer Apple wegen zu geringer Akkulaufzeiten ihrer Musikplayer verklagt. Die Kläger warfen dem Hersteller damals vor, das Gerät hätte die in der Werbung versprochenen Eigenschaften nicht eingehalten. Apple hatte seinerzeit noch vollmundig verkündet, der Stromspeicher werde ein ganzes iPod-Leben lang durchhalten und böte genug Saft für zehn Stunden Dauerbetrieb.

Das war allerdings weit gefehlt. Bereits nach eineinhalb Jahren knickte die Leistungskurve der ersten iPod-Akkus deutlich ein. Apple bot daraufhin zwar Austauschakkus an; die waren mit einem Preis von 99 Dollar beziehungsweise 130 Euro aber alles andere als günstig. Schließlich einigten sich die Streitparteien auf einen Kompromiss. Der sah vor, dass jeder iPod-Besitzer, der seinen Player vor dem 31. Mai 2004 gekauft hatte, wahlweise einen 50-Dollar-Einkaufsgutschein, einen Zuschuss zu einem bereits bezahlten Austauschakku oder eine Garantieverlängerung bekommt. Wer sich jetzt seines defekten Akkus besinnt, kommt allerdings zu spät: Am 30. Mai 2006 lief die Aktion aus.



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