Gaga-Prozesse Enttäuschter iPhone-Kunde will Apple schröpfen

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8. Teil: Windows kostet zu viel


Nicht einmal die Preise für ihre Produkte können Softwareunternehmen in den USA nach eigenen Gutdünken festlegen. So flatterten Microsoft im Jahr 2000 mehrere Sammelklagen ins Haus, in denen Verbraucherschützer monierten, der Konzern habe von den Verbrauchern zu hohe Preise für Produkte wie Windows, Excel und Word eingetrieben. Während die Klagen in einigen US-Bundesstaaten abgelehnt wurde, ließ ein Richter in San Francisco sie zu.

Bis es zu einer endgültigen Entscheidung kam, vergingen allerdings sechs Jahre. Letztlich stimmte ein kalifornisches Berufungsgericht einer Einigung zu, die Microsoft 1,1 Milliarden Dollar kostete. Jedem der Kläger musste das Unternehmen einen Gutschein über 29 Dollar für den Kauf von Software ausstellen.



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