Gauner-Abbuchungen So ist der Lastschriftmissbrauch zu stoppen

3. Teil: Was kann ich nachträglich gegen Betrügerabbuchungen tun?


Wer seine Bankauszüge regelmäßig prüft, kann sich bei den meisten Lastschriften sehr gut gegen unberechtigte Forderungen wehren - Kontobesitzer widersprechen dem Einzug einfach und lassen das Geld zurückbuchen. Frank-Christian Pauli, Bankenreferent beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), bestätigt hier eine in der Praxis meist recht kulante Praxis der Banken: "Bei einer Einzugsermächtigung könnten Verbraucher anders als beim Abbuchungsverfahren bis zu sechs Wochen nach Rechnungsschluss problemlos der Lastschrift widersprechen. Das Geld wird dann sofort zurückgebucht."

Das gilt übrigens nicht nur für krasse Fälle, wenn völlig unbekannte Firmen abbuchen. Verbraucherschützer Pauli erklärt: "Man kann auch einer solchen Lastschrift widersprechen, wenn zum Beispiel ein Händler nach Bezahlung gar keine oder falsche Ware liefert." Aber das sollten sich Kunden gut überlegen. Pauli: "Man sollte aber einen guten Grund haben, weil einem sonst vom Anbieter die Rücklastschriftgebühren berechnet werden könnten."



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