Auszeichnung Grimme Online Awards verliehen

Sie stehen für publizistische Qualität im Netz: Neun Internetangebote sind mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Vor allem das Web-Medium Migazin überzeugte die Jury mit seinem integrativen Ansatz. Insgesamt hatten sich rund 1900 Websites um den Preis beworben.


Köln - Die Lacher hatte Laudator Richard Gutjahr auf seiner Seite, als er das Online-Magazin Migazin mit den Worten "Mehr Migazin, weniger Sarrazin" lobte. Die Redaktion helfe mit ihrer Arbeit die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne ausländische Wurzeln zu sensibilisieren, beispielsweise durch Übersetzungen aus der türkischen Tagespresse. Dafür gab es einen Grimme Online Award in der Kategorie "Information".

"Das Internet hat seinen Platz in der Gesellschaft gefunden", sagte Uwe Kammann, Leiter des Adolf-Grimme-Instituts bei der Verleihung am Mittwochabend in Köln. Es sei als informationsgebendes System von zentraler Bedeutung für den Bürger.

Aus rund 1900 Bewerbungen hatte die Jury vorab 26 Web-Angebote nominiert. Das Grimme-Institut zeichnet seit 2001 hochwertige Websites aus. Maximal acht Preise werden in den vier Kategorien "Information", "Wissen und Bildung", "Kultur und Unterhaltung" und "Spezial vergeben.

Außerdem schreibt das Institut einen Publikumspreis aus. Diesen sicherte sich in diesem Jahr die App der "Tagesschau". Unter Beibehaltung hoher inhaltlicher wie technischer Qualität spreche die Anwendung auch andere Zielgruppen an als das klassische Fernseh- und Internetangebot, hieß es in der Nominierung.

usp/dapd/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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links_rechts 21.06.2012
1. optional
Wie in der DDR. Die Aktuelle Kamera und das "Neue Deutschland" gewinnen die Preise. Kritischer Journalismus ist -egal ob Online oder Offline- nicht mehr erwünscht. Lobhudelei ist angesagt. Erinnert mich auch an den Intgrations-Bambi für den "Friedensverkünder" Bushido.
niska 21.06.2012
2.
Zitat von sysopSie stehen für publizistische Qualität im Netz: Neun Internet-Angebot sind mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Vor allem das Web-Medium "Migazin" überzeugte die Jury mit seinem integrativen Ansatz. Insgesamt hatten sich rund 1900 Websites um den Preis beworben. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,840092,00.html
Was für ein doofer Artikel. Wenigstens die Preisträger, wenn schon nicht die Nominierten hätte man mal nennen können. Oder wenigstens einen Link setzen zu einem kompetenten Artikel mit Infornationsgehalt oder der Seite der Veranstaltung. Die Grimme Online Awards sind mehr als PC und ÖRR.
MikeNaeheHamburg 21.06.2012
3.
Man hätte in der Tat mal weiterverlinken sollen. So steht da zwar was über einen Preisträger aber den Rest kann man sich ja googeln. So wird spiegel.de jedenfalls nicht mehr für den Grimme-Preis nominiert werden.
LaBiba 21.06.2012
4. In der Tat unvollständig
Bitte eine Tabelle mit den Gewinnern inklusive Links. Oder ein Link auf genau diese Info. Oder ist das auch schon ein Test um die Wirkung des neu geplanten Lizenzrechts auf Textschnipsel vorzuführen?
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