Große Bilddateien So rechnen Sie Fotos fürs Internet klein

Hochaufgelöste Fotos brauchen oft ziemlich viel Speicherplatz. Das Magazin "Docma" erklärt, wie man solche Bilder ohne Qualitätsverlust auf eine Größe bringt, die fürs Netz oder Präsentationen taugt.

Docma


Wer mit einer aktuellen Kamera fotografiert, bekommt oft digitale Fotos, die sehr viel Speicherplatz brauchen. Die Bildgrößen betragen dann oft viele Megabyte. Wer solche Bilder ins Internet stellen oder in eine Präsentation packen möchte, muss die Dateien verkleinern. Die Schärfe oder die Originalfarben des Bildes sollten dabei natürlich nicht leiden.

Aber wie klappt das? In den folgenden zwei Fotostrecken präsentieren wir die beiden wichtigsten Arbeitsschritte im Detail (Wischen oder klicken Sie sich durch die jeweilige Fotostrecke) . Verwendet wurde das Programm Photoshop.

Finger weg vom Dialog "Exportieren als"

Wer die oben illustrierten Arbeitsschritte durchführt, der sollte zu einem guten Ergebnis kommen. Vorsicht ist hingegen geboten beim in Photoshop CC neu hinzugekommenen Dialog "Exportieren als". Er bietet Fotografen gegenüber "Speichern für Web" keinerlei Vorteile. Im Gegenteil: Der Dialog reagiert träger, die Anzeige aktualisiert sich sehr langsam und kann nur über zwei kleine Knöpfchen gezoomt werden. Zudem gibt es deutlich weniger Optionen zur Feinabstimmung der Bildqualität und der Metadaten.

Docma

Interessant wäre allemal der "Schnellexport als JPEG", den es auch im Rechtsklickmenü der "Ebenen"-Palette gibt. Jedoch lässt sich dabei - anders als bei "Exportieren als" - nicht einstellen, dass das Farbprofil mitgespeichert werden soll. Vorerst gilt also: Finger weg von diesem Dialog und der Funktion "Schnellexport als".

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes wurde die Dateigrößen in "Megapixeln" angegeben. Das ist falsch. Die Anzahl der Megapixel gibt Auskunft über die Auflösung der Fotos, nicht über die Dateigröße, die in Bytes gemessen wird. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

Nachtrag: Die Anleitung bezieht sich auf das Programm Photoshop. Im Umgang mit anderer Fotobearbeitungs-Software könnten andere Arbeitsschritte und Software-Erweiterungen erforderlich sein.

Gefunden in

Praktische Panels zur Ausgabe von Internetfotos

Hilfreich für Fotografen sind aber folgende zwei Panels:

  • Sharpen4Web: Dieses Panel, das für Photoshop CC und neuere Versionen entwickelt wurde, erlaubt es durch aufwendige Skripte, beim Verkleinern der Bilder die maximalen Details zu bewahren. Kantenmasken schützen dabei bestimmte Details und die Schärfung wird getrennt für die dunklen und die hellen Bildbereiche durchgeführt. Mit Schiebereglern lässt sich das Ergebnis fein abstimmen und dann exportieren. Das Schöne ist jedoch, dass Sie die angelegten Schärfungsebenen bei Bedarf auch manuell noch korrigieren können. Mit dem befristeten Rabattcode "DOCMA" erhalten Sie das Panel für 25 statt 30 Euro. Nutzer brauchen das Programm Photoshop CC oder neuere Versionen der Adobe-Software, um Sharpen4Web verwenden zu können.
  • Exportmaster CC: Das Exportmaster-Panel ist fast schon Plicht, wenn Sie häufig viele unterschiedliche Ausgabegrößen desselben Bildes benötigen - zum Beispiel für Ihren Webauftritt, den Blog, die sozialen Medien oder Ihre Kunden. Die detaillierten Vorlagen sind schnell eingerichtet und können später mit nur einem Klick an die vorgegebenen Speicherorte exportieren werden.

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.