Heim-Studio So drehen Sie Animationsfilme mit der Digitalkamera

Puppen oder Knetfiguren sind die Stars - jedermann kann der Regisseur sein: Mit etwas Geduld kann man daheim eigene Trickfilme aufnehmen. Als Ausstattung genügen Computer, das richtige Programm und eine Digitalkamera.


Animationsfilme sind ein faszinierendes Medium. Das beweisen allein die hohen Besucherzahlen von Kinohits wie "Wallace & Gromit". Doch die wenigsten Menschen haben schon mal selbst einen Trickfilm gedreht. Dabei ist dies heutzutage dank digitaler Technik kein Problem mehr. Eine Digitalkamera, ein halbwegs gut ausgestatteter Computer und die richtige Software genügen, dann steht dem eigenen Trickfilmprojekt nichts mehr im Wege.

Knetfiguren: Wallace und Gromit sind die wohl bekanntesten analogen Trickfilmhelden
REUTERS

Knetfiguren: Wallace und Gromit sind die wohl bekanntesten analogen Trickfilmhelden

Um Knetfiguren, Puppen oder Alltagsgegenstände zum Leben zu erwecken, bietet sich das "Stop Motion"-Verfahren an. Dafür werden Bewegungsabläufe in Fotos festgehalten. Jede Bewegung wird in minimalen Schritten abfotografiert - je feiner dabei gearbeitet wird, desto flüssiger wirkt letztendlich die Filmsequenz.

Für jede Trickfilm-Sekunde im Kino werden 24 Bilder und mehr benötigt. Für erste Projekte am heimischen Rechner sollten es hingegen maximal zwölf Bilder sein, sonst wird der Arbeitsaufwand viel zu hoch, rät Ulrich Hilgefort von der Computerzeitschrift "c't". Gerade am Beginn einer Trickfilmer-Karriere sollte man nicht übermäßig fein arbeiten, denn das kostet nur unnötig viel Zeit.

Und so geht's - die einzelnen Schritte:



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