Internet-Technik Was Webbrowser verbindet

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5. Teil: JavaScript


Alle modernen Browser beherrschen JavaScript. Das ist auch dringend nötig, weil immer mehr Online-Angebote JavaScript verwenden, um kleine Programme im Browser auszuführen. Dabei gibt es allerdings das Problem, dass JavaScript-Programme immer umfangreicher und komplexer werden. Üblicherweise merkt man das daran, dass Web-Applikationen wie zum Beispiel eine Online-Textverarbeitung nur sehr gemächlich ausgeführt werden. Apple hat sich dieses Problems bereits angenommen und arbeitet daran, eine JavaScript-Variante in Safari einzubauen, die deutlich schneller als die jetzt verwendete sein soll. Wann diese Variante veröffentlicht werden soll, ist allerdings noch unklar.

Für Chrome allerdings hat Google eine ganz neue JavaScript-Variante entwickelt, die gänzlich anders funktioniert als bisherige JavaScript-Browser. Während die in der Regel sogenannte Interpreter verwenden, die den JavaScript-Code Stück für Stück abarbeiten, soll Googles JavaScript-Implementation in der Lage sein, JavaScript in Maschinensprache umzuwandeln, so dass die Programme direkt auf der CPU ausgeführt werden, was enorme Geschwindigkeitsvorteile brächte.



insgesamt 389 Beiträge
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brainomat 02.09.2008
1.
Zitat von sysopGoogles angekündigter Chrome-Browser soll Microsoft in mehr als einer Hinsicht Konkurrenz machen: Das Programm ist auch ein Vehikel, die zahlreichen Google-Angebote zu integrieren und zu verbreiten. Wie sehen Sie die Aussichten von Google, den Markt aufzurollen?
Tja, da es Google über längere Distanz geschafft hat eine weiße Weste zu behalten und es warhscheinlich Google-Jünger wie Apple-Jünger wie Sand am Meer gibt, sehe ich gute Chancen hierfür.
Memberlinchen, 02.09.2008
2. Fein
kann ich da nur sagen. Als Entwickler von Webanwendungen habe ich auf so einen Browser gewartet. Und Gott sei Dank kommt der Browser von Google, denn dann läuft der Brwoser auch unter Linux.
Nostrusdamus0815 02.09.2008
3. Die Welt wird eine Google
Hi ;-) Als FF Nutzer sähe ich nicht die Notwendigkeit, mal eben zum polierten Chrome zu wechseln. Grund dafür ist die Datensammelwut, die Google an den Tag legt. FF ist gut und im Zweifel auch flexibel, Neuerungen zu übernehmen, die Chrome vermeintlich anbieten wird. Gucken - ja, nutzen wie FF - nein. Ich habe nämlich nicht zu FF gewechselt, um jetzt einen neuerlichen "Microsoft Konzern" zu unterstützen. Im übrigen empfehle ich: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/458378 Eine Reportage von 3Sat über Google ... ganz spannend anzusehen!
odrt69, 02.09.2008
4. bleib bei firefox
sorry, aber ich traue google datenschutztechnisch nicht über den weg, auch wenn man angeblich seine spuren einstellungsmäßig verwischen kann. ich bleib beim firefox.
Dunedin, 02.09.2008
5.
Zitat von odrt69sorry, aber ich traue google datenschutztechnisch nicht über den weg, auch wenn man angeblich seine spuren einstellungsmäßig verwischen kann. ich bleib beim firefox.
sollte man auch nicht da es ein amerikanisches Unternehmen ist. Hier gilt die gleiche Vorsicht wie bei MS
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