Spott über Ex-Präsident Nur wenn Sarko dabei war, ist es wirklich passiert

Lassen Sie mich durch, ich war Präsident! Nicolas Sarkozy drängte sich beim Trauermarsch von Paris in die erste Reihe. Bei welchen historischen Ereignissen wäre er noch gern dabei gewesen? Fotomontagen zeigen ihn neben Castro, Kohl und Jesus.
Platz da, ich bin wichtig: Nicolas Sarkozy hinter den Regierungschefs und Würdenträgern beim Trauermarsch in Paris

Platz da, ich bin wichtig: Nicolas Sarkozy hinter den Regierungschefs und Würdenträgern beim Trauermarsch in Paris

Foto: AFP

Fast 50 Staats- und Regierungschefs waren am Sonntag beim Trauermarsch in Paris vertreten. Begleitet wurden sie von vielen aktiven und ehemaligen Politikern. Ganz vorn mit dabei: Nicolas Sarkozy.

Auf zahlreichen Fotos ist der Ex-Präsident in der vordersten Reihe zu sehen. Dabei hätte er weiter hinten mitlaufen müssen. Sein Platz war gemäß Protokoll in der vierten Reihe, hinter Angehörigen der Opfer, den Staats- und Regierungschefs sowie deren Bodyguards.

Im Netz wird Sarkozy, der während seiner Amtszeit fast jede Gelegenheit nutzte, im Rampenlicht zu stehen, nun für seinen Auftritt verspottet. Unter dem Hashtag #JeSuisNico  finden sich bei Twitter etliche Fotos, in denen Sarkozy an prominente Stellen montiert wurde.

Sie zeigen den Chef der konservativen Opposition beim letzten Abendmahl, an vorderster Front mit den französischen Revolutionären, vor Mitterrand und Kohl beim Verdun-Treffen 1984, im Bett mit John Lennon und Yoko Ono und bei vielen anderen historischen Ereignissen:

Weitere Montagen finden sich in dem Tumblr-Blog "Je Suis Nico" .

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.