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06. März 2018, 14:09 Uhr

Vermeintliche Klarna-Rechnungen

Gefälschte Mahnungen bringen Schadsoftware mit

Derzeit kursieren E-Mails, die vorgeblich vom Zahlungsdienstleister Klarna kommen und eine Mahnung enthalten. Doch Polizei und Klarna warnen: Es handelt sich um einen Fake, den Anhang sollte man bloß nicht öffnen.

Momentan landen in vielen E-Mail-Postfächern gefälschte Nachrichten unter dem Namen des Bezahldienstes Klarna. Angeblich habe der Angeschriebene eine Rechnung nicht bezahlt, heißt es darin, mehr Details finde man im Anhang.

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt nun jedoch: Auf keinen Fall sollen Betroffene den Anhang öffnen, nicht einmal dann, wenn der Kunde mit dem korrekten Namen und der korrekten Postadresse angeschrieben worden sei. Er enthalte Schadsoftware, die "derzeit nur von wenigen Antivirenprogrammen" erkannt wird. Und die E-Mail stammt auch nicht von Klarna.

Das schwedische Unternehmen Klarna ist europaweit tätig und als Zahlungsdienstleister bekannt. Auf seiner Website warnt derzeit ein Banner vor den gefälschten Mails: "Wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten, so raten wir Ihnen, die angehängte Datei nicht zu öffnen, da diese schädliche Software enthalten könnte."

Auch auf Bewertungsportalen beschweren sich bereits Klarna-Kunden über die gefälschten Mahnungen. Klarna bestätigt auch dort die Welle von Fake-E-Mails und rät: "Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob du aktuell offene Rechnungen bei uns hast, logge dich in unserer App oder auf klarna.de ein. Dort findest du eine Übersicht über deine Einkäufe." Im Zweifel solle man sich an das Unternehmen wenden. Erreichen könnte man es im Moment "am besten" über seine Facebook-Seite.

juh

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