Datenleck Mehr als 100 Millionen LinkedIn-Passwörter gehackt

Rund vier Jahre nach dem Datenleck bei LinkedIn muss das Onlinenetzwerk zugeben, dass wesentlich mehr Passwörter betroffen sind als zunächst angegeben.

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Das Datenleck bei LinkedIn von 2012 ist größer als zunächst angegeben. Das soziale Netzwerk musste seine Zahlen am Freitag korrigieren.

Bei dem Angriff vor rund vier Jahren sind die Passwörter von mehr als 100 Millionen Kunden kompromittiert worden. Zuvor hatte das Businessnetzwerk von 6,5 Millionen betroffenen Passwörtern gesprochen.

Einem Bericht des Magazins "Forbes" zufolge bot ein Hacker die Passwörter für fünf Bitcoin, rund 2200 Dollar, im Dark Web an. LinkedIn wolle überprüfen, wie viele der fraglichen Passwörter vier Jahre nach dem Datenleck noch genutzt würden und die fraglichen Konten zurücksetzen, teilte das Unternehmen mit.

Gleichzeitig gab das Unternehmen aus Mountain View an, dass es keine Hinweise auf ein neuerliches Datenleck gebe. Das Netzwerk hat weltweit rund 400 Millionen Nutzer.

brt/AP

insgesamt 6 Beiträge
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pablocremer 19.05.2016
1. na, ist das schoen
da koennen sich all Diejenigen die sich so geifernd ueber die boesen "Reichen" der Panamaleaks gefreut haben mal sehen, wie es ist, wenn die eigenen Daten gehackt werden.
PriseSalz 19.05.2016
2. Tja,
weiss schon warum ich nicht dabei bin :-)
tomtom 19.05.2016
3. Ah...
...darum wollen bei diesem lustigen Verein mich irgendwelche Leute zu ihrem Network adden, die ich garantiert noch nie auch nur gesehen habe. Oder ist dieser Teil dann doch nur Marketing-Masche?
jj2005 19.05.2016
4. use strong passwords...
Lustiges vom LinkedIn-Blog: "We encourage our members to ... use strong passwords in order to keep their accounts as safe as possible". Die Käufer der 200 Mio Passwörter lachen sich sicher tot, oder basteln an einem Ranking der idiotischsten "strong passwords".
MultilinearMap 19.05.2016
5.
Zitat von jj2005Lustiges vom LinkedIn-Blog: "We encourage our members to ... use strong passwords in order to keep their accounts as safe as possible". Die Käufer der 200 Mio Passwörter lachen sich sicher tot, oder basteln an einem Ranking der idiotischsten "strong passwords".
Nö, denn Passwörter werden nicht im klartext gespeichert sondern als Hash. Und was die Käufer der 200 Mio Passwörter haben ist nur der Hash. Dann müssen se Passwörter durchprobieren und schaun welches Passwort den gleichen Hash erzeugt. Sprich, falls jemand ein starkes passwort hat, wird der Angreifer das an hand des Hashes nicht erfahren können. Unter anderem deshalb sind starke Passwörter wichtig.
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