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25. August 2014, 11:09 Uhr

Angriff auf Sony, Blizzard und Microsoft

Echsentruppe legt Spielenetzwerke lahm

Sie nennen sich Lizard Squad, Echsentruppe: Unbekannte haben die Multiplayer-Netzwerke von Sony, Blizzard und Microsoft zeitweise lahmgelegt. Nach einer Bombendrohung ermittelt nun auch das FBI.

Ein oder mehrere Angreifer haben unter dem Pseudonym "Lizard Squad" die Multiplayer-Netzwerke von Sony, Blizzard und Microsoft lahmgelegt. Es folgten angeblich Angriffe auf die Website der Vatikanstadt, eine Bombendrohung und persönliche Tiraden.

Per Twitter forderte "Lizard Squad" einzelne Spieler von "Hearthstone" und "Dota 2" dazu auf, den Gruppennamen auf die Stirn zu schreiben; ansonsten würden sie via DDoS-Angriff aus dem Netz beschossen. Einige Nutzer reagierten mit entsprechenden Bilder-Tweets. Der oder die Störenfriede verspotteten die Angegriffenen.

Derzeit herrscht Ruhe: Die Sony-Dienste sind mittlerweile wieder komplett hergestellt, meldet das Unternehmen. Blizzards Battle.net habe sich stabilisiert, meldet Blizzard. Bei Microsofts Xbox Live gab es Montagmorgen noch Probleme. Derweil ist aber noch unklar, ob die Angriffe und Störungen weitergehen. Montag, um 7 Uhr deutscher Zeit, schrieb "Lizard Squad" bei Twitter: "Bin gleich zurück."

Für weiteren Ärger hatte am Sonntag ein "Lizard Squad"-Tweet gesorgt, der gegen 19.30 Uhr veröffentlicht wurde: Nachdem Sony-Entertainment-Chef John Smedley via Twitter einen Firmenflug ankündigte, schickte "Lizard Squad" eine öffentliche Twitter-Nachricht an die amerikanische Luftlinie American Airlines. Darin hieß es, man habe Berichte erhalten, wonach John Smedleys Flug 362 von Dallas nach San Francisco Sprengstoff an Bord habe.

Diese Behauptung hatte Folgen: John Smedleys Flug wurde tatsächlich umgeleitet, das FBI ermittelt - und der Sony-Chef ist ungehalten. "Diese Leute werden Gerechtigkeit erfahren", schrieb er auf Twitter.

fko

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