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21. März 2013, 12:47 Uhr

Mobilfunknetze

Hälfte der Smartphone-Nutzer weiß nicht, was LTE ist

Schnelle Datenübertragung, langsame Verbreitung: Der Mobilfunkstandard LTE kommt in Deutschland nur im Schneckentempo voran. Warum? Eine Umfrage unter Smartphone-Nutzern ergab: Nur eine Minderheit kennt LTE, den meisten Nutzern sind die Tarife zu teuer.

Der Mobilfunkstandard LTE (steht für Long Term Evolution) bietet Nutzern unterwegs schnelle Datenübertragung, doch die LTE-Verbreitung in Deutschland lahmt. Das Interesse an der neuen Technologie bei den Kunden ist noch überschaubar. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov können sich derzeit gerade einmal 15 Prozent den Abschluss eines LTE-Vertrages vorstellen. Befragt wurden 1533 Smartphone-Nutzer aus YouGov Deutschland Panel.

Hauptgrund für die LTE-Zurückhaltung: Zwei Drittel der Befragten nennen hohe Vertragskosten als wichtigstes Hindernis. Die wenigsten Smartphone-Besitzer nutzen LTE, entsprechend unbekannt ist der Begriff. Nur 43 Prozent der Smartphone-Nutzer können damit laut Studie etwas anfangen.

Allerdings weist die Studie auf ein weiteres Problem hin, dass einem LTE-Erfolg bislang im Wege steht. Der schnelle Mobilfunkstandard sei noch lange nicht flächendeckend im Lande etabliert, zudem gebe es auch noch Aktivierungsverzögerungen wegen der Bundesnetzagentur.

meu

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