Napster Der Streit geht vor Gericht weiter

Die Auseinandersetzung zwischen Napster und der Musikindustrie geht am 2. März vor Gericht weiter.


San Francisco - Nach dem abgelehnten milliardenschweren Friedensangebot der Internet-Tauschbörse wollen beide Seiten erneut über die einstweilige Verfügung verhandeln, wie ein Gericht in San Francisco am Freitag (Ortszeit) bestätigte. Die Musiktauschbörse Napster hatte der Plattenindustrie ein Angebot in Höhe von einer Milliarde Dollar für den Fall einer Zusammenarbeit und der Beilegung der Rechtsstreitigkeiten unterbreitet.

Bislang konnten Internet-Nutzer über die Napster-Seiten Musik-Dateien kostenlos austauschen. Die führenden Vertreter der Plattenindustrie sahen in der kostenlosen Bereitstellung von Musiktiteln eine Verletzung der Urheberrechte. Ein US-Gericht hatte eine von der Musikindustrie angestrengte einstweilige Verfügung in Grundzügen bestätigt. Zwar wurde die Tauschbörse nicht geschlossen, doch die Richter bestätigten die Meinung der Kläger, dass das kostenlose Musikangebot die Urheberrechte verletzte.



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