Plattform für Erotik-Abos OnlyFans untersagt künftig pornografische Inhalte

Das Webportal OnlyFans will ab Oktober pornografische Inhalte verbannen. Nacktfotos im Einklang mit den Richtlinien sollen aber weiterhin erlaubt sein.
Die Webportal OnlyFans ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen

Die Webportal OnlyFans ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen

Foto: ANDREW KELLY / REUTERS

Das Online-Abo-Portal OnlyFans, bekannt für pornografische Inhalte, untersagt seinen Nutzern künftig, Fotos und Videos zu veröffentlichen, die »sexuell explizites Verhalten« zeigen. Das in London ansässige Unternehmen teilte in einer Erklärung mit, dass die Änderungen ab Oktober in Kraft treten werden.

»Um die langfristige Nachhaltigkeit der Plattform zu gewährleisten und weiterhin eine integrative Community von Creatorn und Fans zu beherbergen, müssen wir unsere Inhaltsrichtlinien weiterentwickeln«, hieß es weiter.

Das Webportal erklärte allerdings, dass es den Nutzern, die ihre Inhalte gegen Bezahlung anbieten, weiterhin möglich ist, Nacktfotos zu veröffentlichen, wenn diese mit den Richtlinien von OnlyFans vereinbar wäre.

130 Millionen Nutzer

OnlyFans gilt in der Digitalbranche als einer der großen Aufsteiger der vergangenen Monate. Immer mehr Netzbekanntheiten, vor allem aus dem Bereich Livestreaming und Erotik, nutzen den Dienst, um zahlenden Abonnenten dort exklusive Inhalte zur Verfügung zu stellen – beispielsweise Nacktaufnahmen, wie sie auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok nicht erlaubt sind. Die Website, die 2016 gegründet wurde, hat nach eigenen Angaben 130 Millionen Nutzer (mehr zum Prinzip von OnlyFans erklären dieser Artikel sowie dieser Podcast).

mjm/Reuters

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