Pakistan Katzenfilter macht Politiker-Auftritt zum Hit

Die Minister einer pakistanischen Provinzregierung ließen eine Pressekonferenz live auf Facebook übertragen. Doch jemand im Social-Media-Team vergaß, vorher den Katzenfilter zu deaktivieren.
Miau.

Miau.

Foto: FAROOQ NAEEM/AFP

Die Regierungspartei der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa, die PTI (Pakistan Tehreek-e-Insaf), will Pionierarbeit leisten, modern sein und fortschrittlich. Eine Pressekonferenz am vergangenen Freitag übertrug sie deshalb live im Internet, damit nicht nur die anwesenden Journalisten hören konnten, was Informationsminister Shoukat Yousaf Zai zu sagen hatte. Doch dann ließ sie unfreiwillig die Katze aus dem Sack.

Das Social-Media-Team, das den Auftritt live auf Facebook streamte, vergaß für einen Moment, einen Kamerafilter auszuschalten. Der machte aus dem Minister einen Mann mit rosa Katzenohren und langen Schnurrhaaren - und so wurde der dann unfreiwillig zu einem Star im Internet, weit über die Landesgrenzen hinaus.

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Der Kamerafilter erkennt Gesichter automatisch und legt die Katzenohren passend darüber. Deshalb wurden nach einem Kameraschwenk auch zwei weitere Teilnehmer der Pressekonferenz zur Katze gemacht, wie Screenshots aus dem Video zeigen, die auf Twitter und Facebook geteilt wurden. Das Gelächter über den Pfotpax, pardon, Fauxpas, war groß, nicht zuletzt in indischen Medien. Denn die stürzen sich natürlich sofort auf alles, was peinlich ist für den Rivalen Pakistan.

Es dauerte einige Minuten, bis die PTI mitbekam, was da passiert war. Das Video ist mittlerweile gelöscht, aber die Partei hat ein Statement dazu  herausgegeben, in dem es heißt: "Das Disziplinarkomitee der PTI hat den Vorfall untersucht und stuft ihn als 'menschliches Versagen' eines hart arbeitenden Freiwilligen ein. Alle notwendigen Maßnahmen, um einen solchen Vorfall künftig zu vermeiden, wurden getroffen".

pbe

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