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Sascha Lobo - Der Debatten-Podcast Die pandemische Echtzeitradikalisierung

Die Bewegung der Corona-Leugner ist nicht mehr mit der aus dem Sommer vergleichbar, sie hat sich blitzradikalisiert, schrieb Sascha Lobo. Im Podcast greift er ausgewählte Leserreaktionen auf.

Eine Gruppe von Maskenverweigerern, die in einer S-Bahn eine Familie anschreit und dabei filmt, wäre vor einigen Monaten noch schwer vorstellbar gewesen. Aber man dürfe die Corona-Leugner oder "Querdenker" nicht als gleichbleibende Gruppierung betrachten, schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne "Wie die Blitzradikalisierung der Corona-Leugner funktioniert". Die Bewegung sei im Sommer 2020 etwas anderes gewesen als sie es im Herbst 2020 ist.

Verschiedene Elemente könnten bei der Blitzradikalisierung eine wichtige Rolle spielen, glaubt Lobo, zum Beispiel die "emotionale Beweisführung". Der Begriff bezeichnet den Hang, die eigenen Gefühle als Beweis für die Richtigkeit von Behauptungen zu betrachten, was nach Ansicht des Kolumnisten in sozialen Medien schnell auf Resonanz treffe.

Auch das Wissensvakuum rund um das Coronavirus könne ein Faktor sein, denn "Menschen halten Ungewissheit nur schwer aus, erst recht in Krisenzeiten". Doch der Eindruck, die Politik handele drakonisch und ohne ausreichende Erklärung der Einschränkungen, "taugt wohl als Einstiegsdroge der Radikalisierung", schreibt Lobo.

In seinem Podcast kommentiert er einige Zuschriften seiner Leserinnen und Leser.

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