Betrugsmasche Verbraucherschützer warnen vor falschen Paypal-Rechnungen

Sie haben scheinbar grundlos eine Mail mit einem Betreff wie "Ihr PayPal Rechnung" bekommen? Dann löschen Sie diese am besten direkt - dahinter steckt eine Betrugsmasche.
Paypal-Logo

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Foto: Thomas White/ REUTERS

Derzeit kursieren massenhaft gefälschte Paypal-E-Mails mit angeblich offenen Rechnungen, die per Überweisung beglichen werden sollen. Auch wenn Empfänger im ersten Moment besorgt oder neugierig sind: Das angebliche Rechnungsdokument im Anhang darf keinesfalls geöffnet werden, da sich darin Schadsoftware verbirgt, warnen  die Verbraucherzentralen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Ein Trick der kriminellen Urheber der Mails soll den Nachrichten Glaubwürdigkeit verleihen: Ein Link führt zur echten Paypal-Hilfeseite rund um den Kauf auf Rechnung über den Bezahldienstleister. Aber auch davon sollten sich Empfänger nicht beeindrucken lassen und die Mail in den Spam-Ordner verschieben oder gleich löschen.

Den Verbraucherzentralen zufolge haben viele der jetzt kursierenden Phishing-Mails den Betreff "Ihr PayPal Rechnung" (mit fehlendem "e"), die Rechnung soll angeblich bis zum 7. Dezember beglichen werden, auch Kontodaten dafür sind angegeben.

Paypal selbst bietet auf seinen Seiten umfangreiche Informationen zum Erkennen betrügerischer E-Mails  und Tipps, wie Kunden am besten vorgehen, wenn sie so eine Nachricht erhalten. Vor dem Löschen können Paypal-Phishing-Mails auch an die Adresse spoof@paypal.com weitergeleitet werden, damit das Unternehmen die Nachricht und die Betrugsmasche untersuchen kann.

mbö/dpa
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