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16. April 2014, 09:07 Uhr

Phishing-Attacke

BSI warnt vor gefälschten BSI-E-Mails

Vorsicht bei vermeintlichen BSI-E-Mails: Derzeit sind Cyber-Kriminelle im Namen der Bundesbehörde unterwegs und versuchen, Internetnutzer zum Download eines Formulars zu bewegen. Die Anfragen sollte man am besten direkt löschen.

Bonn - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor E-Mails, die augenscheinlich in seinem Namen verschickt werden: Dabei handele es sich um Phishing-E-Mails. In den Nachrichten mit gefälschter Absenderadresse würden angebliche Rechtsverstöße des Empfängers erwähnt, heißt es in der BSI-Warnung. Um "anwaltliche Schritte" zu vermeiden, solle der Empfänger ein Formular herunterladen und ausfüllen.

In einem Screenshot, den das BSI auf seiner Webseite präsentiert, beginnt eine der Nachrichten mit: "Sehr geehrter Internet-Nutzer, es wurden verdächtige Aktivitäten von Ihrer IP festgestellt." Verschickt wurde die Nachricht mit dem Betreff "Wichtige Info bezüglich Ihrer IP-Adresse", angeblich von der Adresse info@bsi.bund.de.

Das BSI weist nun darauf hin, dass derartige oder ähnlich lautende E-Mails nicht von der Bundesbehörde stammen. Wer eine entsprechende Nachricht bekommt, dem wird empfohlen, die Anweisungen im Text zu ignorieren und die E-Mail zu löschen. Auch auf das Beantworten der Nachricht - in welcher Form auch immer - soll man verzichten.

Empfängern, die das in der E-Mail erwähnte Formular bereits heruntergeladen haben, rät das BSI, ihren Computer mit einem aktuellen Virenscanner zu überprüfen. Weitere Informationen zum Thema Phishing-E-Mails bietet das BSI auf einer seiner Info-Webseiten. Internetnutzern dürfte die Behörde vor allem bekannt sein, weil sie zuletzt mehrfach vor großflächigem Identitätsdiebstahl gewarnt hat.

mbö

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