Behörde warnt vor Betrugsmails Was will denn die Finanzaufsicht von mir?

Sie haben eine angebliche Zahlungsaufforderung der Bafin im E-Mail-Postfach? Das kann doch nicht wahr sein! Ist es auch nicht.
Foto: Christin Klose / dpa-tmn

Kriminelle geben sich in einer aktuellen Phishing-Kampagne als Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) aus. In gefälschten E-Mails verlangen sie von ihren Opfern eine Überweisung. Dieser Aufforderung sollte man keinesfalls nachkommen, warnt die Behörde . Die Bafin wende sich nicht von sich aus an einzelne Privatpersonen.

Hinter der Überweisungsforderung steckt demnach eine frei erfundene Geschichte: Angeblich soll man nach der Zahlung Geld zurückerhalten, das in nicht lizenzierte Online-Handelsplattformen investiert worden sei. Um die Sache glaubhafter zu machen, schicken die Betrüger einen angeblichen Sicherheitsvertrag mit, der von der Bafin stammen soll, aber natürlich gefälscht ist.

Post von Dr. Berger

Zur Kontaktaufnahme geben die Kriminellen in der E-Mail-Signatur »BAFIN Team« sowie den Namen eines vermeintlichen Mitarbeiters an: Dr. Gottlob Berger. Auch hier gilt der Behörde zufolge: Alles frei erfunden. Bei der Bafin sei niemand dieses Namens beschäftigt.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten generell äußerst wachsam sein, wenn sie im Namen der Bafin kontaktiert werden. Wer arg verunsichert ist, kann sich unter der 0800/21 00 500 an die kostenlose Hotline der Behörde wenden.

Grundsätzlich rät die Bafin Empfängerinnen und Empfängern der Phishingmail, Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten.

mak/dpa