Foto-Plattform Pinterest führt "Kaufen"-Button ein

Viele schöne Dinge gibt es bei Pinterest auf Fotos zu bestaunen. Zukünftig sollen die Nutzer nicht mehr nur gucken und Bilder sammeln, sondern die abgebildeten Gegenstände gleich auch per Klick kaufen können.
Reißzwecke mit Pinterest-Logo: Die Objekte der Begierde können nun nicht mehr nur gepinnt, sondern gleich in der App gekauft werden

Reißzwecke mit Pinterest-Logo: Die Objekte der Begierde können nun nicht mehr nur gepinnt, sondern gleich in der App gekauft werden

Foto: AP/dpa

Der Fotodienst Pinterest wird nun auch zu einer Einkaufsplattform. Mithilfe eines "Kaufen"-Buttons sollen Unternehmen die Möglichkeit bekommen, ihre Artikel direkt in der Pinterest-App zu verkaufen.

Bei Pinterest können Nutzer Bilder sammeln und nach Themen geordnet speichern, die Firma sieht sich selbst als "visuelle Suchmaschine". Besonders beliebte Themen sind Mode, Reisen oder Ideen zur Inneneinrichtung - oft sind also Dinge auf den Bildern zu sehen, die sich hervorragend verkaufen ließen und wohl auch reißenden Absatz fänden. Nun lassen sich die Objekte der Begierde nicht mehr nur als Bilder an der eigenen virtuellen Pinnwand sammeln, sondern auch gleich käuflich erwerben.

Bei der Kauffunktion sollen Nutzer unter anderem über den Dienst Apple Pay bezahlen können, wie Pinterest ankündigte . Der Service soll zunächst in den USA verfügbar sein - und vorerst nur auf Apples iPhones und iPads. Eine enge Zusammenarbeit mit Apple besteht ohnehin schon: Seit einigen Wochen bereits kann man bei Pinterest auch iOS-Apps laden. Für die neue Kauffunktion sollen in Kürze auch Versionen für Geräte mit dem Google-System Android und PC folgen.

Unter den ersten Partnern sind die großen Kaufhaus-Ketten Macy's, Nordstrom und Neiman Marcus. Zum Start dürften rund zwei Millionen Artikel verfügbar sein, sagte Pinterest-Chef Ben Silbermann der "Financial Times".

juh/dpa
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