Preisvergleich Breitbandanschluss in Griechenland am teuersten

Wer in der Olympiastadt von 2004 mit Höchstgeschwindigkeit surfen will, muss tief in die Tasche greifen. Satte 110 Euro pro Monat kostet dort ein Internetzugang mit ADSL-Technik pro Monat. Deutschland dagegen gehört im Breitbandbereich zu den günstigen Ländern .


Teures Griechenland: In Athen kostet ADSL 110 Euro im Monat
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Teures Griechenland: In Athen kostet ADSL 110 Euro im Monat

München - Insgesamt zeige sich bei Internetzugängen mit Breitband in Europa eine große Preisspanne, berichtet die Zeitschrift "ComputerPartner" auf ihrer Internetseite. In sieben der fünfzehn EU-Staaten liegen die monatlichen Kosten für einen Breitband-Anschluss derzeit unter 30 Euro.

Zu dieser Gruppe gehören neben dem Vorreiter Schweden, der bereits 2001 die 30-Euro-Grenze unterbot, nun auch Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich. Am teuersten sich die Angebote in Irland und Griechenland.

Wer auf längere Sicht neue Breitband-Nutzer gewinnen will, muss sich laut dem britischen Branchendienst "Forrester" über Zusatzdienste von der Konkurrenz unterscheiden. Das könnten die Anbieter beispielsweise mit Video-Telefonie per PC, Video-Botschaften, TV-on-Demand und der Verlinkung zwischen Breitband- und Mobil-Services erreichen. Auch sollte nach Analystenmeinung verstärkt die Möglichkeit zu zeitlich begrenzten Testbuchungen geboten werden.



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