Surftipp Einmal Steve sein, einmal die Keynote halten

Was passiert wirklich, während sich Steve Jobs auf seine Macworld-Keynote vorbereitet? Den Stress der letzten Vorbereitungen lässt ein Online-Flash-Game miterleben - mit allem, was dazu gehört: mit schwarzem Rolli, neugierigen Journalisten und viel Geheimniskrämerei.


Die Keynote-Ansprachen von Apple-Chef Steve Jobs haben Kultstatus. Wie eine gut geölte Maschine laufen sie ab, normalerweise und wenn keine der wohlgehüteten Geheimnisse vorab publik werden. Um einen perfekten Ablauf zu gewährleisten, wird allerdings auch enormer Aufwand getrieben. Bereits Monate vor der Show beginnen die verantwortlichen Produktmanager, sich und ihre Geräte oder Programme für den großen Auftritt vorzubereiten.

Der Ex-Apple-Manager Mike Evangelist schilderte 2006 detailliert, welchem Stress die an der Keynote Beteiligten ausgesetzt sind und mit welchem Perfektionismus der Apple-Boss seine Show vorbereitet. Wenn bei den Proben etwas nicht wie geplant funktioniert, fliegt es aus dem Programm - und der entsprechende Manager muss nochmal von vorne anfangen.

Steve Jobs selbst beginnt Wochen vor dem Termin damit, den Ablauf zu planen und zu proben, lässt sich dabei von einem professionellen Regisseur anleiten. Ein Aufwand, der sich lohnt. An Dramaturgie sind die Jobs-Keynotes kaum zu überbieten. Sein berühmtes "And one more thing" ist längst zum geflügelten Wort geworden.

Wer jetzt selber ausprobieren will, was es heißt, Steve Jobs zu sein und sich auf eine Keynote vorzubereiten, kann das jetzt mit einem Flash-Game tun. In SteveNote Expo - the Game geht es darum, rechtzeitig vor der Show alle wichtigen Utensilien zusammenzusuchen, vom schwarzen Rolli bis zum ultrageheimen neuen Gadget. Wichtig dabei: Immer schön den neugierigen Journalisten und fiesen Industriespionen ausweichen! Wer das schafft, wird mit einer perfekten Keynote belohnt - und weiß, wie es sich anfühlt, einmal Steve gewesen zu sein.

mak

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