Joint Venture Telekom und Twitter tun sich zusammen

Tweets für Anfänger: Die Telekom zeigt ab dem Frühjahr 2014 manchen Kunden aktuelle Nachrichten gleich auf dem Startbildschirm ihres Handys an. Das Angebot richtet sich vor allem an Twitter-Neueinsteiger.

Smartphone-Nutzer vor Twitter-Logo: "Solche Momente teilen"
REUTERS

Smartphone-Nutzer vor Twitter-Logo: "Solche Momente teilen"


San Francisco/Berlin - Der Kurznachrichtendienst Twitter und die Telekom haben eine Partnerschaft vereinbart, teilten Unternehmen am Donnerstag mit. Über die Kooperation sollen Kunden der Telekom leichter auf Twitter-Inhalte zugreifen können. "Wann immer wichtige Dinge in Europa stattfinden, werden sie umgehend live auf Twitter diskutiert", sagte Twitter-Chef Dick Costolo. "Für die Kunden der Telekom wird es noch einfacher, solche Momente zu teilen."

Konkret wird die Deutsche Telekom zum Frühjahr 2014 auf bestimmten Android-Smartphones ein sogenanntes Widget anbieten, mit dem die Kunden "einen direkten Blick auf das aktuelle Geschehen" erhalten. Das soll insbesondere Twitter-Neueinsteigern die Nutzung des Dienstes erleichtern. Die Mitteilungen sollen aus den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Entertainment kommen. Wie die Auswahl konkret zusammengestellt wird, wollten Twitter und die Telekom nicht sagen.

Die Vereinbarung gilt im ersten Schritt für Deutschland, die Niederlande, Griechenland, Rumänien und Kroatien - aber nicht für die amerikanische Tochter der Telekom, T-Mobile USA.

juh/dpa



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cave-canem 05.12.2013
1. A-Soziale Netze
Der Android-SPAM wird größer und größer. Und beim NSA-EiFön wird's auch nicht besser sein ... Ist es nicht schon schlimm genug, dass man ohne modden des Handys solchen zwangsinstallierten Datenmüll und Spionsoftware wie die "Fressenkladde" (volkstümlich: Facebook), Google+, völlig überflüssige Movieplayer, die alle 5 min. "nach hause telefonieren" und Youtube-Clients nicht los wird, nein, Telekom und Zuckerberg streiten sich über die Hoheit des Startscreens auf den Smartphones! Es gab mal eine Device die hieß "Wir haben verstanden", aber der kann weder von den Handyherstellern, noch von den Providern gekommen sein! Wenn sie VERSTANDEN hätten, gäbe es keinen zwangsinstallieren Schrott (s.o.), keine beim Kauf aktivierten "tollen und absolut notwendigen Zusatztools und Verbindungen" auf den Handys. Kundenorientierung wäre, den Kunden SELBER aussuchen zu lassen, welchen NSA-Client er auf sein Smartphone lassen will, aber nicht Facebook und NSA-Konsorten automatisch zu starten, und gleichzeitig alles an Außenkommunikation (WLAN, BT, NFC etc.) zu öffnen, was das Gerät hergibt. Der Kunde verliert die Hoheit über seine Geräte, und die meisten haben es nicht bemerkt und werden es auch nicht bemerken.
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