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28. März 2015, 08:16 Uhr

Neue Gadgets

Diese Mini-Tastatur kann man selbst programmieren

Ein Baukasten-Keyboard speichert Tastenkombinationen ab. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein leuchtender Stehtisch und ein Smartphone mit Notruf-Knopf.

Dieses Crowdfunding-Projekt dürfte nicht nur Gaming-Fans gefallen: Trickey ist ein Keyboard, dessen Tasten man individuell anordnen und programmieren kann. Für Grafiker und PC-Spieler ist das eine praktische Methode, um Tastenkombinationen auf eine Taste zu reduzieren.

Trickey besteht aus Bauteilen, die jeweils Platz für sechs Tasten bieten. Mehrere Boards können zu größeren Tastaturen zusammengesteckt werden. So lässt sich ein individuelles Keyboard-Layout entwickeln.

Die Tasten lassen sich einzeln mit einer PC-Software konfigurieren. So kann beispielsweise ein A wirklich für den Buchstaben A stehen, aber eben auch für eine Tastenkombination wie Strg und Z. Da die Tasten mit einer durchsichtigen, abnehmbaren Hülle überzogen sind, können sie auch selbst gestaltet werden. Zur Veröffentlichung von Trickey will der Hersteller kostenlose Druckbögen mit Designs für die Tasten bereitstellen.

Trickey ist bisher leider nur ein weit fortgeschrittenes Konzept, das noch nicht im Handel erhältlich ist. Der japanische Erfinder Keisuke Shiro sucht deswegen gerade auf Kickstarter nach Unterstützern. Bis zum 10. Mai müssen mindestens 30.000 Dollar zusammenkommen, damit die Produktion der Zusammensteck-Tastatur startet. (Jürgen Kroder)

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TableAir: Dieser Stehtisch reagiert auf Handzeichen

Rückenschmerzen und Nackenverspannungen: Das sind typische Probleme, wenn man den ganzen Tag vor dem Computerbildschirm sitzt. Mit Stehtischen wie dem TableAir sollen diese Beschwerden gelindert werden.

Auf der Tischplatte des TableAir kann man entweder in einer Höhe von 65 Zentimetern arbeiten oder man fährt den Tisch auf 1,30 Meter hoch. Das Besondere sind allerdings seine Funktionen wie etwa die Lichtleiste, die sich um die ganze Kante des Tisches zieht. Die Farbe kann man über eine App frei wählen. Auch die Tischhöhe lässt sich mit der Smartphone-Anwendung einstellen.

Die Höhe des Tisches kann auch über den sogenannten Smart Button variiert werden. Dafür hält man seine Hand in der Höhe, die der Tisch erreichen soll. Ein Sensor erkennt das Zeichen und fährt den TableAir automatisch an die passende Stelle.

Den TableAir gibt es mit einer schwarzen oder einer weißen Tischplatte. Der Preis für diese Varianten: 1899 Euro. Wer eine Nuss- oder Kirschholzoberfläche bevorzugt, der muss 449 Euro drauflegen. Dazu kommen noch knapp 100 Euro für den Versand aus Großbritannien. (Jürgen Kroder)

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Doro Liberto 820 Mini: Smartphone für Senioren

Auch ältere Menschen wollen unterwegs erreichbar sein, Fotos schießen und E-Mails checken. Für diese Zielgruppe hat der Hersteller Doro nun das Senioren-Handy Liberto 820 Mini vorgestellt.

Beim Liberto 820 Mini handelt es sich um die kompaktere Version des Doro-Smartphones, das bereits 2014 erschienen ist. Das Modell ist mit 12,6 mal 6,6 Zentimetern ein wenig kleiner geworden und auch das Touch-Display ist von 4,5 auf 4 Zoll geschrumpft.

Laut Doro soll das neue Smartphone dennoch einfacher zu bedienen sein. Der Hersteller hat die Android-Oberfläche angepasst und unter anderem die Icons vergrößert. Wichtige Funktionen wie Telefonbuch, Kamera und Kurznachrichten nehmen einen großen Bereich auf dem Bildschirm ein und lassen sich leicht auswählen.

Wie man es von älteren Android-Modellen kennt, bietet auch das Liberto 820 Mini die klassischen drei Buttons für das Menü, den Startbildschirm und die Zurück-Taste.

Was sich bei vielen Senioren-Handys etabliert hat, findet man beim neuen Doro-Modell auf der Rückseite: die Notruftaste, mit der schnell wichtige Kontakte angerufen werden können. Kosten soll das Handy laut Hersteller rund 170 Euro. (Jürgen Kroder)

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