Trotz Sperre bei Facebook und Twitter Trump plant offenbar Comeback in sozialen Medien

Als US-Präsident äußerte sich Donald Trump mit Vorliebe über soziale Medien. Nach dem Sturm aufs Kapitol wurden seine Konten gesperrt. Nun macht ein Berater eine Ankündigung, die es in sich haben dürfte.
Ex-US-Präsident Trump: Gelingt ihm die Rückkehr in die sozialen Medien? (Archivfoto)

Ex-US-Präsident Trump: Gelingt ihm die Rückkehr in die sozialen Medien? (Archivfoto)

Foto: OCTAVIO JONES / REUTERS

Der frühere US-Präsident Donald Trump will sich Angaben eines engen Beraters zufolge schon bald wieder über soziale Medien äußern. Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington Anfang Januar hatten Betreiber mehrere sozialer Medien Trump-Konten gesperrt, darunter Facebook und Twitter.

Trump-Berater Jason Miller sagte nun dem TV-Sender Fox News, in zwei bis drei Monaten werde der abgewählte Präsident eine eigene Social-Media-Plattform starten. Das werde »die Sache völlig neu definieren«. Damit werde er »mehrere zehn Millionen Nutzer« anziehen. Weitere Details verriet Miller nicht. Trump habe in seinem Feriendomizil Mar-a-Lago in Florida intensive Treffen mit verschiedenen Teams wegen des Vorhabens. Eine Bestätigung von Trump gibt es bisher nicht.

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Twitter und Facebook hatten Trump wegen Anstiftung zur Gewalt abgestraft. Beide Unternehmen überlegen, wie sie grundsätzlich mit Konten von Politikern umgehen sollen. Facebook hatte ein unabhängiges Aufsichtsgremium gebeten zu entscheiden, wie lange das Verbot für Trump gelten solle.

Der frühere US-Präsident war vor allem für seine Botschaften über Twitter bekannt. Zuletzt hatte er dort fast 90 Millionen Follower.

sms/Reuters