Twitter-Datenanalyse "Wir hatten eine falsche Vorstellung von der Filterblase"

Filterblasen sind offenbar durchlässiger als gedacht. Im Interview erklärt der Datenjournalist Michael Kreil, warum sie Nutzer wohl doch nicht von anderen Meinungen abschotten - und eher bestehende Probleme sichtbar machen.
Twitter-Nutzer

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Der Datensatz umfasste etwa 1750 Tweets von etwa 1400 deutschen Accounts, die im Frühjahr 2017 innerhalb weniger Tage über eine bestimmte Fake News getwittert haben. Jeder Punkt stellt einen Twitter-Account dar. Je größer der Punkt, desto mehr Follower hat der Account. Rot markiert sind Nutzer, die die Fake News verbreitet haben. Blau markierte Nutzer haben die Richtigstellung verbreitet. Wenn Accounts sich gegenseitig folgen, sind die Punkte miteinander verbunden und liegen enger zusammen.

Der Datensatz umfasste etwa 1750 Tweets von etwa 1400 deutschen Accounts, die im Frühjahr 2017 innerhalb weniger Tage über eine bestimmte Fake News getwittert haben. Jeder Punkt stellt einen Twitter-Account dar. Je größer der Punkt, desto mehr Follower hat der Account. Rot markiert sind Nutzer, die die Fake News verbreitet haben. Blau markierte Nutzer haben die Richtigstellung verbreitet. Wenn Accounts sich gegenseitig folgen, sind die Punkte miteinander verbunden und liegen enger zusammen.

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