Virtuelle Währung US-Finanzaufsicht nimmt sich Bitcoin-Firmen vor

US-Finanzbehörden nehmen die virtuelle Währung Bitcoin zunehmend ernst: In New York bekamen zwei Dutzend Firmen nun richterliche Anordnungen zur Einsicht von Firmenunterlagen. Sie sollen unter anderem nachweisen, dass sie Geldwäsche verhindern.
Bitcoin-Münzen: Virtuelle Währung ohne zentrale Aufsicht interessiert Finanzaufsicht

Bitcoin-Münzen: Virtuelle Währung ohne zentrale Aufsicht interessiert Finanzaufsicht

Foto: AP/dpa

Die virtuelle Währung Bitcoin hat ein neues Problem: Sie wird von den US-Finanzbehörden als Währung ernst genommen. Jetzt bekamen die ersten Bitcoin-Firmen Post vom New York Department of Financial Service: Wie das "Wallstreet Journal" berichtet, verlangt die Finanzaufsicht Einsicht in die Unterlagen von rund zwei Dutzend Firmen , die mit der Crypto-Währung arbeiten.

Die Behörde will prüfen, ob die Firmen die in den USA notwendigen Schritte gegen Geldwäsche unternehmen, Kundenschutz betreiben und saubere Investmentstrategien anwenden. Obwohl es sich um ein richterliches Zwangsmittel zur Informationspreisgabe handelt, deutet der Schritt nicht auf ein Fehlverhalten der Firmen hin.

Im Laufe des Montags will das New York Department of Financial Services Informationen zum Umgang mit virtuellen Währungen  auf ihrer Website bereitstellen.

Das zum US-Finanzministerium gehörige Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) hatte schon im März neue Richtlinien zum Umgang mit Bitcoin-bezogenen Transaktionen veröffentlicht. Die Geldwäsche-Bekämpfer stellten im März klar, dass viele Aspekte innerhalb der Bitcoin-Wirtschaft als Finanzdienstleistungen dem amerikanischen Recht unterlägen .

kno
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