Veganismus und Tierwohl Das Netz als Bewusstwerdungsmaschine

Veganismus wird Mainstream. Denn dank des Internets, schrieb Sascha Lobo, erkennen wir endlich die Folgen des von vielen als normal empfundenen Lebensstils. In seinem Podcast greift er Leserreaktionen auf.

Veganer Burger: Ernährung ist "eines der größten Themen in sozialen Medien"
Robyn Beck/AFP

Veganer Burger: Ernährung ist "eines der größten Themen in sozialen Medien"


Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #116 - Veränderte Lebensgewohnheiten - Wie das Internet vegan macht

Wer im Internet Emotionen wecken und verbreiten will, setzt am besten auf eine Mischung aus Empathie und Wut, schreibt Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne "Wie das Internet vegan macht". Das lasse sich nicht nur in der rechten und rechtsextremen Kommunikation beobachten, sondern auch, wenn es um Ernährung und Tierschutz geht. Deshalb sei die "Welle des Veganismus" zur Abwechslung mal "ein positives Musterbeispiel für die Wirkung des Netzes auf die Gesellschaft".

Ernährung sei sogar "eines der größten Themen in sozialen Medien" - allein schon, weil es dreimal täglich Anlass zur Veröffentlichung und (Selbst-)Darstellung bietet. Allerdings würden auch Tierrechtsaktivisten durchaus manipulativ vorgehen, räumt Lobo ein, und erklärt das am Beispiel eines in Israel extrem erfolgreichen YouTube-Videos.

Im Podcast reagiert Lobo auf die Leserkommentare zu seiner Kolumne.

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insgesamt 100 Beiträge
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supergrobi123 27.10.2019
1. Schönes Beispiel für Doppelmoral.
Das Netz selbst ist ein echter Umweltkiller. Nicht nur der unglaubliche Energiebedarf für Server, Rechenzentren und Endgeräte, auch deren Produktionsbedingungen, Ressourcenhunger und mangelhaftes Recycling sind echte Probleme. Aber hey! Solange sich darüber einige Leute über Verganismus unterhalten können, muss es ökologisch natürlich eine knorke Sache sein.
tullrich 27.10.2019
2.
Zitat von supergrobi123Das Netz selbst ist ein echter Umweltkiller. Nicht nur der unglaubliche Energiebedarf für Server, Rechenzentren und Endgeräte, auch deren Produktionsbedingungen, Ressourcenhunger und mangelhaftes Recycling sind echte Probleme. Aber hey! Solange sich darüber einige Leute über Verganismus unterhalten können, muss es ökologisch natürlich eine knorke Sache sein.
Voll auf die Zwölf! Ich würde sagen, da hat jemand die Diskussion gewonnen, und das Forum kann geschlossen werden.
mullertomas989 27.10.2019
3. Wir erkennen die Folgen?
Ich glaube nicht. Denn offenbar gibt es immer noch zuviel Unwissen über die Folgen des Konsums tierischer Produkte. Vor kurzem auch wieder in der "Dahinter-steckt-fast-immer-ein-kluger-Kopf-Zeitung" FAZ zu lesen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/klimawandel-verzicht-auf-fleisch-rettet-das-klima-nicht-16441733.html Dabei weiß man schon seit über 100 Jahren, dass Tierprodukte nicht oder nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten. Kürzlich wieder schön gezeigt durch den Kinofilm "The game changers".
hdudeck 27.10.2019
4. Veganes Fleisch ist eigentlich das genaue Gegenteil
von dem, was Veganer eigentlich wollen: Es ist ein hoch prozessiert industrie Product, dessen Inhaltstoffe (Farbstoffe oder Geschmacksverstärker ) auf anderen Producten jedem Konsumenten ein Schauder erzeugen wuerde. Na dann guten Appetit !
faxenwerk 27.10.2019
5. Triplemoral?
Lieber "Supergrobi", wenn ihre Kurzanalyse der Ausführungen von S. Lobo "voll auf die Zwölf" gewesen sein soll dann doch höchstens als dezentes Eigentor. Und ein Beispiel für...lassen Sie mich nachrechnen...TRIPLEmoral? Konsequenterweise hätten Sie Ihren Beitrag nämlich als Postkarte schicken müssen. Aber hey, egal. "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen" Ich denke damit schlagen wir uns alle herum.und versuchen wenigstens so gut wie nötig zu sein?.
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