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Webvideopreis 2013 Hund scheut Wasser wie Katze

Dem Frisbee hinter her in den Swimmingpool springen? Für eine Hündin kommt das offenbar nicht in Frage. Sie hilft sich lieber anders - und die stolze Besitzerin hält mit der Kamera drauf. Das Ergebnis ist nominiert für den Webvideopreis.

Hundefan Alice Häuser arbeitet fürs Fernsehen - und reagierte entsprechend schnell, als ihre Weimaraner-Hündin Maya ein beeindruckendes Problemlösungsverhalten an den Tag legte. Ein Frisbee war in einen Swimmingpool gefallen. Statt der Flugscheibe hinterher ins Nass zu springen, blieb Maya am Beckenrand stehen und überlegte sich eine andere Methode, um an das Frisbee zu gelangen.

Den Videoclip veröffentlichte Häuser in ihrem YouTube-Channel hundeallerlei . Nun ist sie mit ihrem schlauen Hund für den Webvideopreis nominiert. Ob die beiden auch gewinnen, entscheiden die Zuschauer. Und zwar nicht mit einer herkömmlichen Abstimmung, sondern indem sie das Video auf der Seite des Webvideopreises  bei Twitter, Facebook oder Google+ teilen oder in ihrem Blog verlinken.

Deutscher Webvideopreis 2013
Foto: European Web Video Academy

Der deutsche Webvideopreis wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal vergeben. Bis zum 28. April konnten Publikum und Jury über die Nominierungen abstimmen. In diesem Jahr wurden in 13 Kategorien Dutzende Netzfilme nominiert. Aus allen nominierten Einreichungen können bis zum 23. Mai die Finalisten bestimmt werden. Dabei zählen außer geteilten Links auf Twitter und Facebook auch Verlinkungen in Blogs. Die Gewinner der Abstimmung werden zusammen mit den Jury-Preisträgern am 25. Mai 2013 in Düsseldorf gekürt. SPIEGEL ONLINE ist Medienpartner des Deutschen Webvideopreises .