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Webvideopreis 2013 Die grüne kriminelle Energie

Wer braucht schon eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd, wenn man auch energiesparend und unbemerkt flüchten kann? Von ökologischen Bankräubern erzählt "Mad Thieves". Der Clip ist für den deutschen Webvideopreis nominiert.

Eine Bank, irgendwo in Deutschland. Plötzlich wirbeln Geldscheine durch die Luft, drei Räuber mit Affenmasken rennen mit großer Beute zu ihrem Fluchtwagen. Keine zehn Sekunden dauert es, bis die Polizei anrückt und den Schauplatz umzingelt hat. Und die Banditen? Die ziehen entspannt und unbemerkt in ihrem flüsterleisen Elektrowagen unbemerkt ab, während sich die Polizisten hinter ihren lärmenden Dienstwagen verschanzen.

"Mean, but Green" heißt die Videoreihe der Internationalen Filmschule Köln (ifs), für die "Mad Thieves" gedreht wurde. Die Bankräuber entkommen durch Umweltbewusstsein, mit dieser Idee soll das Projekt für Nachhaltigkeit und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen werben.

Ob das Team auch den Webvideopreis gewinnen kann, entscheiden jetzt die Zuschauer. Und zwar nicht mit einer herkömmlichen Abstimmung, sondern indem sie das Video auf der Seite des Webvideopreises  bei Twitter, Facebook oder Google+ teilen oder in ihrem Blog verlinken.

Deutscher Webvideopreis 2013
Foto: European Web Video Academy

Der deutsche Webvideopreis wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal vergeben. Bis zum 28. April konnten Publikum und Jury über die Nominierungen abstimmen. In diesem Jahr wurden in 13 Kategorien Dutzende Netzfilme nominiert. Aus allen nominierten Einreichungen können bis zum 23. Mai die Finalisten bestimmt werden. Dabei zählen außer geteilten Links auf Twitter und Facebook auch Verlinkungen in Blogs. Die Gewinner der Abstimmung werden zusammen mit den Jury-Preisträgern am 25. Mai 2013 in Düsseldorf gekürt. SPIEGEL ONLINE ist Medienpartner des Deutschen Webvideopreises .

juj