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Netzteil – Der Tech-Podcast "Warum zahlen, wenn es Pornos im Internet gratis gibt?"

Bei OnlyFans muss man meist zahlen, um Posts zu sehen - in der Regel erotische oder pornografische Fotos. Eine Frau, die damit Geld verdient, verrät, wie das funktioniert.
Ein Podcast von Malin Möller

"Kann man mit OnlyFans reich werden?" - "Braucht man für OnlyFans einen Gewerbeschein?" - "Würdest du deiner Frau erlauben, einen OnlyFans-Account zu betreiben?"

Googelt man nach "OnlyFans", findet man skurrile wie interessante Fragen. Und das obwohl – oder gerade weil – die Plattform in Deutschland noch eher unbekannt ist. Über 60 Millionen User weltweit und mehr als 850.000 Anbieter von Inhalten, davon mindestens 4000 aus Deutschland, seien auf OnlyFans registriert, so die Plattform auf Anfrage des SPIEGEL.

Auf OnlyFans können Nutzerinnen und Nutzer, ähnlich wie auf Instagram, Fotos und Videos teilen. Die meisten Feeds können jedoch erst eingesehen werden, wenn dafür ein monatlicher Beitrag gezahlt wird. Ein Zahlungsmittel muss in jedem Fall mit dem Konto verknüpft sein, auch für kostenlose Abonnements.

Eine Million Dollar in wenigen Stunden

Ob Fitness-Coach, Comedian oder Musikerin – grundsätzlich kann OnlyFans von jedem genutzt werden, der seinen Content im Internet anbieten will, um damit Geld zu verdienen. Obwohl es die Plattform seit 2016 gibt, ist erst in diesem Jahr ein echter Hype um sie entstanden. Das erklärt sich auch damit, dass im vergangenen Sommer immer mehr bekannte Künstlerinnen und Künstler, sowie große Influencer und Influencerinnen, Accounts auf OnlyFans eingerichtet haben.

Die Rapperin Cardi B beispielsweise lud auf OnlyFans ein Making-of zu dem Videodreh ihrer Hitsingle "WAP" hoch. Die Schauspielerin Bella Thorne machte Schlagzeilen, weil sie mit ihrem OnlyFans-Account und den dort zu sehenden Bikinifotos innerhalb weniger Stunden über eine Million Dollar verdiente.

Der wahrscheinlich überwiegende Teil des auf OnyFans angebotenen Contents ist sexueller Natur. Anders als Instagram oder Facebook hat das Portal keine strengen Richtlinien, wenn es um Nacktheit geht. So kann man dort alles sehen, was sich auch auf Pornoseiten finden lässt.

Auch Bonny Lang, Gast in der vierten Folge von Netzteil, bietet unter ihrem Künstlernamen "Bonny Tagesbrise" ihren Körper virtuell auf OnlyFans an. Die 24-Jährige kann nach eigener Aussage mittlerweile gut davon leben. Wie viel genau sie dort verdient und andere spannende Fragen zu der Plattform, beantwortet sie im Podcast.

Darum geht es im "Netzteil"

Foto: Magdalena Lepka

Diese Folge ist die vierte der vierten Staffel des Podcasts "Netzteil", in dem sich die Redaktion des Netzwelt-Ressorts verschiedenen Techthemen widmet. In Staffel vier geht es wieder um echte Fragen von Internetnutzerinnen und -nutzern zu Themen wie Hacking oder Wikipedia. Die Redaktion beantwortet sie zusammen mit Expertinnen und Experten.

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