Nach dem Yahoo-Hack So wappnen Sie sich gegen Hackerangriffe

Die Attacke auf Yahoo mit einer halben Milliarde betroffenen Kunden zeigt: Es kann jeden Internetnutzer treffen. Mit diesen Tipps sind Sie für den Ernstfall vorbereitet - und finden leicht gute Passwörter.

500 Millionen Nutzer - so viele Yahoo-Kunden sind nach Angaben des Unternehmens von einem Hackerangriff betroffen. Es geht um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Hack wurde schon 2014 durchgeführt. Das heißt: Den Angreifern sind die privaten Informationen der Yahoo-Nutzer schon seit zwei Jahren bekannt. Wer jetzt aber denkt, dass es als Nutzer sowieso zu spät ist, zu handeln, täuscht sich. "Ändern Sie ihr Passwort jetzt" titelt  etwa die Tech-Seite "Lifehacker" vor dem Hintergrund des Yahoo-Hacks. Nutzer sollten nicht erst darauf warten, eine E-Mail von Yahoo zu bekommen, die ihnen mitteilt, ob sie überhaupt betroffen sind.

Vor solchen Hacks ist kein Internetnutzer sicher. Aber es gibt vier einfache Grundregeln, wie man sich absichern kann, erklärt dieser Text:

Wem als Passwort spontan nichts anderes als der Name seines Haustiers oder die Zahlenkombination "12345" einfällt, kann sich mit Hilfe dieses Texts in fünf Schritten ein besseres zulegen:

Das klingt alles viel zu kompliziert für Sie? Sie können sich bei der Erstellung eines sicheren Passworts auch helfen lassen - zum Beispiel von der elfjährigen Mira Modi. Auf Online-Zuruf erstellt sie sichere Passwörter - und verschickt sie per Post an ihre Kunden. Hier können Sie nachlesen, auf welche Methode Modi bei der Erstellung ihrer Passwörter setzt:

Der Yahoo-Hack zeigt außerdem mal wieder: Nicht nur das Passwort ist ein Angriffspunkt für Hacker und sollte wohlüberlegt sein. Es sind nämlich auch sowohl verschlüsselte als auch unverschlüsselte Sicherheitsfragen samt Antworten in die Hände der Angreifer gelangt. Solche Fragen etwa nach dem Namen des ersten Haustiers oder der Lieblingsfarbe kommen zum Einsatz, wenn ein Nutzer sein Passwort vergisst. Unter Umständen können sie also genauso viel wert sein wie das Passwort selbst.

Dieser Text stellt einfache Tricks vor, wie Sie gute Sicherheitsfragen finden:

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