Yahoo-Microsoft-Analyse So könnte sich der Mega-Deal rechnen

Microsoft kommt gegen den Suchmaschinen- und Werberiesen Google nicht an - und will sich deshalb die Internet-Ikone Yahoo einverleiben. Tatsächlich könnte ein solcher neuer Netz-Gigant den Markt aufmischen: wenn er rasch die richtigen Entscheidungen trifft.

Von und


Microsoft hat sich mit seinen Internet-Aktivitäten bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Schon das Durcheinander verschiedener Marken verwirrt bis heute die Kunden. Der kostenlose E-Mail-Service firmiert unter dem Namen hotmail.com, daneben gibt es das Portal MSN.com und die Suchmaschine Live.com (die früher unter MSN firmierte). Und weil man bei Microsoft offenbar auch nicht so richtig weiß, wie man die Surfer am besten anspricht, findet man den Zugang zu Hotmail auf allen drei Seiten zugleich.

Yahoo, dessen Aktionäre nun von Microsoft umworben werden, ging in Sachen Markenführung koordinierter vor als der Software-Gigant. Die Marke blieb zwar immer ein diffuser Gemischtwarenladen - aber es gab sie wenigstens konstant und unter unverändertem Namen.

Könnte Microsoft von einer Yahoo-Übernahme profitieren? Wo locken Synergien, wo Fallstricke? SPIEGEL ONLINE analysiert die Chancen und Risiken:



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.