Tödlicher Unfall bei Frankfurt Lkw-Fahrer verunglückt auf A3 - Mann wendet in Rettungsgasse

Die Autobahn musste gesperrt werden: Auf der A3 bei Frankfurt ist ein Lastwagenfahrer nach einem Unfall ums Leben gekommen. Es bildete sich ein Stau - ein Mann verlor daraufhin offenbar die Nerven.


Auf der A3 bei Frankfurt am Main ist ein Lkw-Fahrer bei einem Unfall tödlich verunglückt. Ein weiterer Lastwagenfahrer wurde verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll sich der Unfall auf der A3 in Richtung Würzburg zwischen Frankfurt-Süd und dem Offenbacher Kreuz ereignet haben. Den Angaben zufolge sei der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber aus seinem Wagen befreit und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden.

Während der Bergungsarbeiten soll es in der Folge zu einem Fehlverhalten mehrerer Autofahrer gekommen sein. Auf der Gegenfahrbahn geriet der Verkehr aufgrund von Schaulustigen ins Stocken. Ein anderer Fahrer soll durch die Rettungsgasse gefahren sein, um dem Stau zu entkommen.

Die Polizei wies darauf hin, dass ein solches Verhalten nicht nur "verkehrswidrig und verboten" sei, sondern auch eine Straftat darstelle. Die Beamten bitten um Hinweise zur Identität des Fahrers. Wie es zu dem Unfall kam, müsse noch geklärt werden.

Ähnliche Fälle im August in Dortmund und Düsseldorf

Das Missachten von Rettungsgassen soll in Zukunft härter bestraft werden. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung wird es demnach für Fahrer, die keine Rettungsgasse bilden, richtig teuer: Sie sollen 320 Euro Bußgeld zahlen. Bisher konnten Verkehrsteilnehmer in solchen Fällen von der Polizei mit 200 Euro zur Kasse gebeten werden.

Immer wieder gibt es in Deutschland Fälle, in denen Autofahrer Rettungsgassen nutzen, um einem Stau zu entkommen. Anfang August war ein Mann in Dortmund durch eine Rettungsgasse zurückgefahren, wenige Tage zuvor hatte eine Frau in Düsseldorf eine Rettungsgasse blockiert. Anweisungen der Beamten habe sie in der Folge mehrfach ignoriert.

bam



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