A73 bei Hirschaid Fünftes Todesopfer nach Geisterfahrer-Unfall

Kein Beteiligter hat den verheerenden Unfall in Oberfranken überlebt: Nach dem Zusammenstoß einer Geisterfahrerin mit einem entgegenkommenden Fahrzeug ist ein weiterer Mensch gestorben. Der 54-Jährige erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Unfallort auf der A73: Fünftes Todesopfer nach Zusammenprall mit Falschfahrerin
dapd

Unfallort auf der A73: Fünftes Todesopfer nach Zusammenprall mit Falschfahrerin


Bayreuth - Nach dem von einer vermutlich psychisch kranken Frau verursachten Geisterfahrer-Unfall in Oberfranken gibt es ein fünftes Todesopfer. Ein 54-Jähriger sei seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen, teilte die Polizei in Bayreuth mit. Der Mann war Beifahrer in dem Auto, das am Dienstag auf der A73 bei Hirschaid mit der Falschfahrerin kollidiert war.

Damit überlebte kein Beteiligter den verheerenden Unfall. Die 31-jährige Frau, ihre sieben Jahre alte Tochter und der Fahrer des anderen Wagens starben noch an der Unfallstelle. Später erlag die vierjährige Tochter der Falschfahrerin ihren Verletzungen in einer Klinik.

Noch immer sind die näheren Umstände des Unfalls schleierhaft. Man müsse die Untersuchungsergebnisse der Gutachter abwarten, sagte ein Polizeisprecher. Die bisherigen Ermittlungen hätten keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Frau sich selbst töten wollte.

Die Frau aus Coburg hatte nackt am Steuer des Kleinwagens gesessen. "Wir gehen davon aus, dass sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben muss", sagte der Sprecher.

wit/dapd



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