Aktion gegen Umweltverschmutzung Brite durchschwimmt den Ärmelkanal der Länge nach

560 Kilometer und schätzungsweise mehr als 500.000 Schwimmzüge: Der Brite Lewis Pugh hat den Ärmelkanal der Länge nach durchschwommen. Sein Ziel: Für Umweltprobleme sensibilisieren.
Lewis Pugh

Lewis Pugh

Foto: Gareth Fuller/ dpa

Ein Brite hat den Ärmelkanal der Länge nach durchschwommen, um auf Umweltverschmutzung und Überfischung aufmerksam zu machen. Lewis Pugh erreichte nach rund 560 Kilometern sein Ziel in Dover.

Gestartet war der Ausdauersportler am 12. Juli im äußersten Westen von Cornwall. "Ich habe ein paar Delfine, einige Vögel und jede Menge Quallen gesehen", berichtete Pugh der BBC . "Aber sonst so gut wie nichts. Die Meere um Großbritannien herum sind schwer überfischt." Mit dem "Long Swim" wollte er vor allem die Politiker in London aufrütteln: "Ich habe meinen Teil getan, nun ist es an der Regierung, ihren zu tun", schrieb er bei Twitter.

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Pugh ist nach eigenen Angaben der erste Mensch, der den Meeresarm der Länge nach durchquert hat. Etwa 500.000 bis 750.000 Schwimmzüge habe er wohl gemacht, schätzte der 48-Jährige laut BBC.

Zahlreiche Schwimmer haben den Ärmelkanal schon der Breite nach durchquert. Die engste Stelle liegt zwischen Dover auf der englischen Seite und dem französischen Calais und beträgt rund 32 Kilometer. Pugh hat schon öfter mit gewagten Schwimmaktionen Aufsehen erregt. Mehrmals stürzte sich der Jurist im Namen des Umweltschutzes auch schon in kalte Gewässer am Nord- und Südpol.

bbr/dpa
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