157 Menschen an Bord Keine Überlebenden bei Flugzeugabsturz in Äthiopien

Beim Absturz eines Flugzeugs in Äthiopien sind nach Angaben des Staatsfernsehens alle 157 Insassen ums Leben gekommen. Der Funkkontakt war kurz nach dem Start der Maschine in Addis Abeba abgebrochen.

REUTERS

Beim Absturz einer Boeing 737 in Äthiopien hat es nach Angaben des Staatsfernsehens keine Überlebenden gegeben. Demnach waren 149 Passagiere und acht Crew-Mitglieder an Bord der Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines. Die Insassen hätten 33 verschiedene Nationalitäten gehabt, teilte die Airline mit. Darunter 32 Kenianer und 17 Äthiopier. Die Rettungsmaßnahmen liefen.

Das chinesische Staatsfernsehen berichtete, unter den Passagieren seien auch acht Menschen aus China gewesen.

Via Twitter sprach das Büro des äthiopischen Regierungschefs Abiy Ahmed den Angehörigen sein Beileid aus.

Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Start am Sonntagmorgen etwa 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba. Die Maschine war von dort auf einem Linienflug in Kenias Hauptstadt Nairobi unterwegs. Der Funkkontakt zu der Maschine sei wenige Minuten nach dem Start am Sonntagmorgen abgebrochen, teilte die Airline mit. Zur Absturzursache war zunächst nichts bekannt.

Flightradar 24, ein Online-Dienst zum Verfolgen von Flugzeugen, veröffentlichte via Twitter eine Datenliste mit dem Hinweis, diese zeige eine instabile vertikale Geschwindigkeit der Maschine.

Die Nachrichtenagentur Reuters sprach am Zielflughafen im kenianischen Nairobi mit Angehörigen der Passagiere, die auf die Unglücksmaschine gebucht waren. Die Angehörigen sagten demnach, sie hätten keine Informationen vom Flughafen bekommen. Viele versuchten laut der Agentur, ihre Angehörigen auf dem Handy zu erreichen.

Ethiopian Airlines ist eine staatliche Fluggesellschaft und eine der größten auf dem afrikanischen Kontinent. Nach eigenen Angaben beförderte die Airline im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Passagiere.

mmq/AP/dpa/AFP/Reuters



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