Air-Asia-Absturz Rettungskräfte stellen Suche nach Opfern ein

Knapp drei Monate nach dem Absturz der Air-Asia-Maschine vor Indonesien haben Rettungskräfte die Suche nach den Opfern beendet. 56 Leichen wurden nicht gefunden.

Wrackteil des abgestürzten Flugzeugs (Archivbild): 106 der 162 Insassen wurden tot geborgen
AFP

Wrackteil des abgestürzten Flugzeugs (Archivbild): 106 der 162 Insassen wurden tot geborgen


Jakarta - Elf Wochen nach dem Absturz einer Air-Asia-Maschine in Indonesien ist die Suche nach den Opfern eingestellt worden. Alle vier bis zum Dienstag an der Suche beteiligten Schiffe würden am Mittwoch heimkehren, sagte ein Behördenvertreter.

Zuvor hatte der Einsatzleiter der Nationalen Rettungsbehörde, Suryadi Supriyadi, dem Sender TV One gesagt, dass drei weitere Leichen geborgen worden seien. Sie seien in dem Wrack gewesen, das in etwa 30 Metern Wassertiefe in der Javasee zwischen Indonesien und Singapur liegt.

Damit seien 106 der 162 Insassen gefunden worden. Die meisten Menschen an Bord waren Indonesier. Die Bergung der Wrackteile und die Suche nach den Insassen gestalteten sich wegen der rauen See und starken Strömungen schwierig. Versuche, das Wrack zu bergen, wurden bereits Ende Januar eingestellt.

Flug Air Asia QZ8501 war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya nach Singapur abgestürzt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Der Pilot hatte um Erlaubnis gebeten, ein Gewitter zu umfliegen. Er setzte aber nie einen Notruf ab. Ermittlungen ergaben, dass zu diesem Zeitpunkt anstelle des indonesischen Flugkapitäns, eines erfahrenen ehemaligen Kampfjetpiloten, der französische Co-Pilot am Steuer des Flugzeugs saß.

sun/AFP/dpa

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