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03. Januar 2015, 08:00 Uhr

AirAsia-Flug QZ8501

Weitere Wrackteile des abgestürzten Flugzeugs entdeckt

Die Einsatzkräfte kommen bei ihrer Suche nach dem Wrack des abgestürzten AirAsia-Flugs QZ8501 voran: Weitere Flugzeugteile wurden am Meeresboden gesichtet, die Bergung gestaltet sich schwierig.

Jakarta - Einsatzkräfte haben weitere Trümmerteile des abgestürzten AirAsia-Flugs QZ8501 entdeckt. Die Nachrichtenagentur Reuters sprich von insgesamt vier Teilen, die Deutsche Presse-Agentur berichtet bislang von zwei größeren Funden. Die habe der Chef des indonesischen Rettungsdienstes, Bambang Soelistyo, offiziell bestätigt. "Ich kann bestätigen, dass dies Teile des AirAsia-Flugzeugs sind, nach dem wir gesucht haben", sagte er. Neben einer Ölspur seien im Meer "zwei große Teile" der Passagiermaschine gefunden worden.

Das größere der beiden Objekte sei knapp zehn mal fünf Meter groß, das kleinere etwa sieben mal 0,5 Meter, sagte Soelistyo. Ein Unterwasserroboter sei im Einsatz, um die Fundstücke zu fotografieren. Am Vortag hatte die Besatzung eines indonesischen Marineschiffs die Wrackteile mit Hilfe eines Sonars entdeckt. Nach Angaben des Kapitäns könnte es sich um Teile des Hecks handeln, dies wurde jedoch nicht offiziell bestätigt.

In den vergangenen Stunden wurden zudem weitere Tote aus dem Meer geborgen, mindestens 30 Leichen fanden die Rettungskräfte bislang. Taucher wurden entsandt, um nach weiteren Opfern zu suchen.

Keine Genehmigung für Sonntage

162 Passagiere waren am Sonntagmorgen mit dem Flug QZ8501 auf dem Weg von Surabaya auf Java nach Singapur. 40 Minuten nach dem Start verschwand das Flugzeug jedoch vom Radarschirm. Warum die Maschine abstürzte, ist weiterhin nicht klar. Bislang ist nur bekannt, dass der Pilot kurz nach dem Start wegen schlechten Wetters um eine Kursänderung bat. Diese wurde genehmigt, die Flugkontrolle untersagte es dem Piloten wegen dichten Flugverkehrs aber, seine Flughöhe anzupassen.

Das indonesische Verkehrsministerium hat aus dem Absturz nun Konsequenzen gezogen: Die Billigfluglinie AirAsia darf die Unglücksroute vom indonesischen Surabaya nach Singapur nicht mehr bedienen. Eine Genehmigung für Air-Asia-Flüge an Sonntagen auf der Strecke habe nicht vorgelegen, begründete das Ministerium in Jakarta die Entscheidung.

vks/dpa/AFP/AP/Reuters

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