Stärke 8,2 Heftiges Erdbeben vor der Küste Alaskas – Tsunami-Warnung

Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska ereignet. Der Nationale Wetterdienst sprach eine Tsunami-Warnung für mehrere Regionen aus.
Alaska (Symbolbild)

Alaska (Symbolbild)

Foto: Glenn Oakley / Aurora Photos / imago images

Vor der Küste Alaskas hat es ein heftiges Erdbeben gegeben. Die US-Erdbebenwarte USGS  gab die Stärke mit 8,2 an. Das Beben habe sich um 22.15 Uhr am Mittwochabend (Ortszeit, 8.15 Uhr am Donnerstag MESZ) und in einer Tiefe von gut 30 Kilometern ereignet. Es sei rund hundert Kilometer südöstlich des auf einer Halbinsel gelegenen Ortes Perryville aufgetreten.

Alaska liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, wo tektonische Platten aufeinanderstoßen. In diesem Gebiet kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es bislang nicht. Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten.

Tsunami-Warnungen für mehrere Regionen

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA ) gab eine Tsunami-Warnung aus. Diese gilt für den südlichen Teil des US-Bundesstaates Alaska, die Alaska-Halbinsel und die Pazifik-Küsten von Hinchinbrook Entrance bis Unimak Pass.

Außerdem wurde für den US-Bundesstaat Hawaii und das US-Pazifik-Territorium Guam eine Tsunami-Warnung ausgesprochen. Zudem werde geprüft, ob für andere Küstengebiete in den USA und in Kanada eine Tsunami-Gefahr bestehe.

Ort des Bebens vor Alaska: Der schwarze Stern markiert das Epizentrum

Ort des Bebens vor Alaska: Der schwarze Stern markiert das Epizentrum

Foto:

USGS / HANDOUT HANDOUT / EPA

Auch in Japan erörtern die Behörden dem Sender NHK zufolge, ob eine Tsunami-Warnung für sein Territorium nötig ist. Nach rund drei Stunden wurden alle Tsunami-Warnungen aufgehoben.

wit/dpa/Reuters/AFP
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