Alta-Moda-Schauen in Rom Sie haben da was...

Die Altmeister zeigten bei den Alta-Moda-Schauen in Rom tragbare Mode, elegant und sexy. Die jüngeren Designer versuchten indes, das Publikum mit Schock- und Spaßkreationen für sich zu gewinnen - mit einer Teekanne am Handgelenk zum Beispiel.


Rom - Glamour und große Abendroben zeigte Altmeister Renato Balestra auf der legendären Via Veneto bei den Alta-Moda-Schauen. Der Designer präsentierte strenge Tailleurs im Stil der vierziger Jahre, schwarz-rote Gigolo-Frauen, sexy Bustiers und transparente Glitzertops sowie rauschende Abendkleider in Rot-, Orange- und Grüntönen.

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Alta-Moda-Schauen in Rom: Sie haben da was...

Der durchaus tragbaren Mode, die große Designer wie Fausto Sarli, Laura Biagiotti, Rocco Barocco und Balestra bei der Alta Moda über den Laufsteg schickten, standen provokante, teils schockierende Kreationen der jüngeren Designer gegenüber: Nach dem umstrittenen Defilee von Gianni Molaro, der sich in seiner Kollektion von den Attentaten von New York und Madrid inspirieren ließ, wartete Gianni Serra mit Sadomaso-Entwürfen auf - eine Hommage an Pin-up-Queen Betty Page. Seine Materialien: Plexiglas, Latex, Metalle, kegelförmige BHs, Handschellen und Ledergürtel.

Bei Modemacher Gattinoni stand das Thema "Metamorphose" im Mittelpunkt: Insektenfrauen im Schmetterlings-, Libellen-, Ameisen- und Raupenlook. Kollege Angelo Figus behängte seine Mannequins mit riesigen Porzellanteilen am Kopf und am Handgelenk oder setzte ihnen einen troddelbewehrten Lampenschirm auf die Frisur.

Das traditionelle Defilee auf der Spanischen Treppe fiel in diesem Jahr aus. Die Gründe dafür sind den Angaben zufolge Probleme bei den Fernsehübertragungsrechten und den Sicherheitsvorkehrungen.



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