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Anya Taylor-Joy Am Zug

aus DER SPIEGEL 14/2021
Foto:

Pip / Camera Press / ddp images

Mehr als 62 Millionen Menschen haben sich binnen einem Monat angeschaut, wie sich Anya Taylor-Joy, 24, in »Das Damengambit« von Schachturnier zu Schachturnier spielt. Die Netflix-Serie hat der Schauspielerin einen Golden Globe eingebracht – und einen Schachboom ausgelöst. Die Nachfrage nach Schachzubehör soll sich bei manchen Händlern verzehnfacht haben. Die Schauspielerin versucht, diesen Erfolg von sich fernzuhalten. Sie könne nicht herumstolzieren und behaupten, Schach cool gemacht zu haben, sagte sie »Vanity Fair«: »Ich will nicht undankbar wirken, aber ich darf nicht denken, dass ich besser als andere bin.« Dann könne sie nicht mehr glaubhaft in andere Rollen schlüpfen. Darüber muss sich Taylor-Joy, die mit 16 die Schule abbrach, um Schauspielerin zu werden, wohl erst mal keine Sorgen machen: In Edgar Wrights nächstem Horrorfilm »Last Night in Soho« wird man sie singen hören, und im Prequel von »Mad Max: Fury Road« wird sie Charlize Theron beerben. Zudem stand sie für einen Film von Regisseur David O. Russell gerade mit einer ganzen Riege an Stars vor der Kamera: Robert De Niro, Margot Robbie, Christian Bale.

evh
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