Baden-Württemberg Nach Amokdrohungen gibt Polizei Entwarnung

Amokdrohungen gegen Schulen in Baden-Württemberg haben Großeinsätze der Polizei ausgelöst. Nach einigen Stunden teilten die Beamten jedoch mit: Es bestehe keine Gefahr.

Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens (Symbolbild)
DPA

Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens (Symbolbild)


Mehrere Amokdrohungen haben in Baden-Württemberg Großeinsätze der Polizei ausgelöst. Sie waren in Gymnasien in Schramberg und Offenburg per E-Mail eingegangen, wie Ermittler und Staatsanwaltschaft mitteilten. Außerdem habe ein Krankenhaus in Winnenden eine Droh-Mail erhalten. Polizei und Rettungskräfte eilten daraufhin mit einem Großaufgebot zu den Einrichtungen - und gaben schließlich Entwarnung.

Nach mehreren Stunden konnten die Beamten ihre Einsätze nach und nach beenden. Gefunden wurde nichts. In Schramberg dauerte die Polizeiaktion, an der auch Spezialkräfte beteiligt waren, am längsten. Dort wurde am Mittag Entwarnung gegeben. "Die Amok- oder Gefahrenlage hat sich nicht bestätigt", teilte die Polizei mit.

Schüler und Lehrer hatten sich den Angaben zufolge zunächst in den Klassenräumen in Sicherheit gebracht, nachdem die Droh-E-Mail in der Schramberger Schule, die von Hunderten Kindern und Jugendlichen besucht wird, eingegangen war. Nach dem Ende des Einsatzes konnten die Eltern ihre Kinder abholen.

Die Polizei untersuchte auch die Drohung gegen ein Krankenhaus in Winnenden. Per E-Mail sei am Morgen mit einem gefährlichen Gegenstand gedroht worden, teilte die Polizei in Aalen mit. Bei einer Durchsuchung wurde nichts gefunden. Die Ermittlungen hätten keinen ernsthaften Hintergrund ergeben. Während des Einsatzes gab es einen Fehlalarm der Brandmeldeanlage, so dass auch noch die Feuerwehr anrückte.

Ob zwischen den Drohungen ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar.

fok/dpa



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